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14.12.10
We are all from the Earth - "Avatar" in Real Life
A solstice message -- The narrator: Chief Oren Lyons, a Faithkeeper of the Turtle Clan of the Onondaga Nation, and a Chief of the Onondaga Nation Council of Chiefs of the Six Nations of the Iroquois Confederacy, the Haudenosaunee or "People of the Long House." As Faithkeeper, he is entrusted to maintain the traditions, values and history of the Turtle Clan and uphold Gai Eneshah Go' Nah, the Great Law of Peace of the Iroquois.
http://www.youtube.com/watch?v=sXP7eRAj-YY&feature=player_embedded
03.11.10
Ich bin das Land
Meine Augen sind der Himmel
Meine Glieder sind die Bäume
Ich bin der Fels, die Wassertiefe
Ich bin nicht hier, um die Natur zu beherrschen
Ich bin selbst Natur
Hopi Spruch
26.11.10
Angaangaq - der Schamane aus Grönland:
"Die Sicht der Menschen ist so eingeschränkt. Sie denken nicht darüber nach, dass jeder Baum, der im Amazonasbecken, im Kongo oder in Vietnam gefällt wird, es den Eskimos schwerer macht, ihre Iglus zu bauen. Die Temperatur steigt und das Eis wird zu weich. Natürlich: Das Amazonasbecken ist 17.000 km von Grönland entfernt. Aber gleichwohl: Das Abholzen der Wälder lässt das Eis weichen. Es gibt nur eine Welt. Und alles hängt voneinander ab."
Anganngaq erzählte gestern, dass zur Zeit in Grönland der Schnee fehlt, dass es 16 grad warm ist, dass die Graugänse von Schweden und Norwegen nicht mehr in den Süden sondern nach Grönland fliegen und dort auch jetzt ihre Eier legen. Auch im Sommer bleiben sie dort. "Nils Holgerson" wäre heute nicht mehr möglich, weil die Gänse durch die Klimaveränderung aufhören Zugvögel zu sein.
Der Schulleiter Ernst Fritz-Schubert hat - und das ist einzigartig - an seiner Schule das Schulfach Glück eingeführt. Inzwischen wird es an fast 20 Schulen unterrichtet: fritz-schubert-institut
Die meisten Menschen lieben Schokolade. Die Europäer essen die meisten Schokolade. 1,5 Tonnen, das heißt 15 Mia. Tafeln Schokoladen, etwa 11 Kilo pro Person im Jahr.
Nicht harmlos vor allem nicht für Kinder in Afrika.
Laut UNICEF arbeiten weit mehr als 200 000 Kinder auf den Kakaoplantagen Afrikas. Eigentlich darf es diese Verbrechen gar nicht mehr geben.
Die großen Firmen der Schokoladenindustrie haben 2001 eine Vereinbarung getroffen. Sie wurde von den Top-Managern unterzeichnet. Sie legt fest, dass ab 2008 Kinderhandel und Kinderarbeit in der Schokoladenindustrie verboten sind. Sieben Jahre gab sich die Industrie um das Abkommen umzusetzen.
Miki Mistrati hat einen unglaublichen Film darüber gedreht:
http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=5555724
Nicht jede Form von Kinderarbeit muss bekämpft werden. Nicht jedes Kind, das arbeitet, wird ausgebeutet. Nicht jede Form der Kinderarbeit muss bekämpft werden. In vielen Gegenden der Welt hat die Mitarbeit von Kindern eine wichtige Funktion in der Erziehung: Kinder wachsen so in ihre spätere Rolle hinein und übernehmen mit ihren wachsenden Fertigkeiten Stück für Stück Verantwortung. Hingegen darf solche Arbeit nicht in Ausbeutung münden.
Der eben erschienene Bericht der Tulane-University belegt die schlimmsten Formen von Kinderarbeit auf westafrikanischen Kakaoplantagen und beweist, dass die bisherigen Bemühungen der Schokoladenindustrie zu deren Eindämmung nicht fruchten.
Was sind denn die Bemühungen der Schokoladenindustrie? Gar keine, im Gegenteil. Wenn keine Kindersklaven mehr den Kakao ernten, wird der Kakao teurer.
In den USA wurde ein Gesetzesentwurf lanciert, der Unternehmen, die beweisen können, dass ihre Schokolade ohne Zwangsarbeit produziert wurde, erlaubte, ein no-forced-labor-Label auf ihren Produkten anzubringen. Mit allen Mitteln versuchte die Industrie ein solches Label zu verhindern, und stimmte an Stelle einem internationalen Protokoll zu, das Schokoladeproduzenten, Regierungen und lokalen Farmern vier Jahre (bis ins Jahr 2005) Zeit gab, die schlimmsten Formen von Kinderarbeit zu beheben und einen Zertifizierungs-prozess ins Leben zu rufen. Unterzeichnet haben das sogenannte Harkin Engel Protocol die weltweit grössten Schokoladeproduzenten.
06.11.10
Greenpeace-Chef Kumi Naidoos Rede auf der Anti-Castor-Demo in Dannenberg:
http://www.youtube.com/watch?v=DcuwKhvhjXw&feature=channel
12.11.10 Am 31. Oktober erreichte uns zum ersten Mal die untenstehende Nachricht. Sofort haben wir viele mails an Multiplikatoren verschickt, da nur 12 Tage blieben um 50 000 Unterschriften für die Petition im Bundesrat zu sammeln. Es kamen nun 121'819 Unterschriften zusammen. Das ist wirklich ein einmaliger Erfolg pro Tag mehr als 10 000 Unterschriften.
05.11.2010
Auf Druck der Pharmaindustrie will die Europäische Union mit der EU-Richtlinie THMPD (Traditional Herbal Medical Product Directive) Heilpflanzen aus dem Lebensmittelrecht herauslösen. Damit sollen Naturheilmittel aus Heilpflanzen zu medizinischen Produkten erklärt werden, die nur noch in den Handel kommen dürfen, wenn sie die Zulassungskriterien der THMPD erfüllen, um Naturheilverfahren beziehungsweise der alternativen Medizin insgesamt den Boden zu entziehen.
Es handelt sich bei diesem Gesetzesentwurf um eine beispiellose Enteignung
der Menschen in der EU von ureigensten, allgemeinen Resourcen.
Dagegen gibt es eine Petition beim Bundestag, die bitte unterschreibt:
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=14032
Die Petitionsfrist endet am 11.11.2010 und bis dahin werden 50.000 Unterzeichner/innen
benötigt! (Immerhin haben sich in den letzten fünf Tagen fast 50 000 Mitzeichner/innen gefunden. Es könnten bis zum 11. November 100 000 werden.)
Siehe auch folgendes:
http://www.gesundheit-report.de/kommentar/artikel1056/petition-pharmaindustrie-heilpflanzen-und-die-eu.html
Allerheiligen 2010
Gibt es etwas das nicht heilig wäre?
Unsere Mutter Erde ...
Laut einer Studie der Universität Heidelberg sind die bioaktiven Nährstoffe in den letzten 10 Jahren bei Orangen um 90%, der Vitamingehalt bei Äpfeln um 80%, der Kalziumgehalt bei Broccoli um 66%, der Magnesiumsgehalt bei Karotten, alles auf Grund der ausgelaugten Böden, um 75% gesunken.
Wissen Sie, dass bis zu 50 % der Lebensmittel in Industrienationen nicht konsumiert werden , sondern in den Müll landen? Viel Gemüse und Obst werden wegen strenger Schönheitskriterien entsorgt, bevor sie in den Supermarkt gelangen. Oft werden ganze Lkw-Ladungen vernichtet, auch wenn nur ein kleiner Teil der Ware "Fehler" aufweist.
Es gibt rund eine Milliarde hungernde Menschen auf der Welt. Dreimal so viele Menschen könnten sich von den Lebensmitteln ernähren, die die reichen Länder am Weltmarkt kaufen und dann wegwerfen. Der Film "Taste the Waste" zeigt das Ausmaß der Vergeudung, und wie jede einzelne etwas dagegen tun kann. Trailer: www.tastethewaste.com
"Was immer du tun kannst oder wovon du träumst, fang damit an!"
J.W. v. Goethe
Nimmermüde verwirklicht Christine Vogt wovon sie träumt:

piloti storti
Theaterensemble Spastikerhilfe Berlin e.V.
Wir werden gesehen!
Performative Aktionen von behinderten und nicht behinderten Darstellern gegen soziale Ausgrenzung
Künstlerische Leitung: Christine Vogt
Die diesjährige Produktion von piloti storti steht ganz im Zeichen der Einbindung in das „Europäische Jahr gegen Armut und soziale Ausgrenzung“ (EJ 2010) und der damit verbundenen Forderung von Menschen mit Behinderungen nach Teilhabe an der Gesellschaft.
13 Performer mit und ohne Behinderung und zwei Profi-Künstler verwickeln an Durchgangsorten und im Medizinhistorischen Museum der Charité Passanten und Zuschauer in performative Aktionen.
In seiner diesjährigen Produktion fragt das Theaterensemble danach, welche Präsenz Menschen mit Behinderungen im Bild einer Stadt heute eigentlich haben.
Wir erforschen eigene Geschichten von Ausgrenzung, Asymmetrien, von sichtbar verletzten Körpern und deren Möglichkeiten, sich selbstbewusst im öffentlichen Raum zu zeigen.
Unter dem Motto ‚Wir sind behindert und spielen damit!' entstehen Inter-Aktionen, die weder zu übersehen noch zu überhören sind.
Kennen Sie schon diesen Film mit unglaublich schönen Bildern?
http://www.youtube.com/watch?v=IbDmOt-vIL8
Wir leben in einer alles-entscheidenden Zeit. Wissenschaftler sagen uns, wir hätten nur 10 Jahre um unsere Lebensweise zu ändern, um das Aufzehren von Rohstoffen zu verhindern und um eine katastrophale Entwicklung des Weltklimas zu verhindern.
Jeder Einzelne muss an dieser gemeinsamen Anstrengung teilnehmen ; und um so viele Leute wie möglich darauf aufmerksam zu machen, habe ich den Film HOME gedreht.
Damit der Film die größtmögliche Verbreitung erhält, muss er umsonst sein ; unser Sponsor, die PPR Gruppe hat dies ermöglicht. EuropaCorp, der den Vertrieb sicherstellt, hat sich bereiterklärt, keinen Gewinn aus HOME erwirtschaften zu wollen, weil der Film nicht auf wirtschaftlichen Erfolg angelegt ist.
Ich hätte gerne, dass HOME auch Ihr Film wird. Verteilen Sie ihn weiter. Und handeln Sie.
Yann Arthus-Bertrand.
5.10.10.
Seit gestern sind die EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström und der Kommissar für Erweiterung und europäische Nachbarschaftspolitik, Stefan Füle, in Libyen, um dort u.a. über die Zusammenarbeit im Bereich der Flüchtlingspolitik und Grenzkontrolle zu sprechen. In einer Presseerklärung betonte Malmström, die Zusammenarbeit mit Libyen in allen Aspekten der Migration sei von wichtiger Priorität für die EU.
Seit Jahren hofieren die EU und ihre Mitgliedstaaten den libyschen Diktator Gaddafi, um den Fluchtweg nach Europa zu sperren. Die Europaparlamentarier, die EU-Kommission und die Mitgliedstaaten wissen, dass in Libyen Schutzsuchende inhaftiert, misshandelt und gefoltert, Flüchtlingsfrauen vergewaltigt werden. Erst im Juni 2010 verabschiedete das Europaparlament eine Entschließung, in der schwere Menschenrechtsverletzungen in Libyen kritisiert werden – trotzdem wird weiter verhandelt.
http://fortresseurope.blogspot.com/2006/01/libyen-wir-waren-in-misratah-die.html
17.09.10
Es begann mit 1.000 Leichensäcken ... In der Abwehr von Flüchtlingen überschreiten die europäischen Staaten mittlerweile alle moralischen und rechtlichen Grenzen.
Die Zusammenarbeit Europas mit dem Folterstaat Libyen ist das blutigste Kapitel europäischer Flüchtlingspolitik. Ende August forderte der libysche Diktator von der EU jährlich mindestens 5 Milliarden Euro für die Flüchtlingsabwehr. Bis Ende 2010 will die EU ein Kooperationsabkommen mit Libyen abschließen, um die Zusammenarbeit im Bereich Migration und Flucht weiter zu intensivieren. Bereits seit Jahren hofieren die EU und ihre Mitgliedstaaten Gaddafi, um den Fluchtweg nach Europa zu sperren. Das Regime wird mit Waffen, Schiffen, Fahrzeugen, Leichensäcken und Geldern für Abschiebungsflüge und Haftanstalten beliefert. PRO ASYL appelliert an das Europaparlament, aktiv zu werden. Protestieren Sie mit PRO ASYL gegen die Zusammenarbeit der EU mit dem Diktator Gaddafi!
06.09.2010
Heute Abend haben wir in den Nachrichten gehört, dass EON die Strompreise für die Endabnehmer erhöhen muss, weil der Konzern jetzt Abgaben zu bezahlen habe und in erneuerbare Energien investieren muss. Wäre das nicht die beste Gelegenheit für jeden Einzelnen jetzt aus dem Atomstrom auszusteigen?
energie-ohne-zukunft.de
Haben Sie schon mal die beispiellos clevere Werbekampagne der Atomlobby gelesen? Sie schreibt, dass die Zukunft den Erneuerbaren gehört und wirbt aber dafür, dass wir Kernenergie und Kohlekraftwerke brauchen.
Was wäre wenn keiner mehr Atomstrom beziehen würde?
Gibt es hier noch eine Leserin/einen Leser, die Atomstrom beziehen? Jetzt Umsteigen auf Ökostrom! Es ist ganz einfach. Hier eine Aufstellung von Robin Wood der verschiedenen Anbieter.
30. August 2010
Greenpeace ist 30 Jahre alt geworden. Schauen Sie was unter der Meeresoberfläche passiert:
http://www.greenpeace.de/draft_page/nachrichten/artikel/greenpeace_auf_tauchgang/
Und schauen Sie was über der Meeresoberfläche passiert:

Der Menschenrechtspreis der Stiftung PRO ASYL 2010 wird am
4. September 2010
an den Autor und Menschenrechtsaktivisten
Gabriele del Grande verliehen.
„Wer über das Sterben an den Außengrenzen Europas und Verletzungen von Flüchtlingsrechten berichtet, kommt an ihm nicht vorbei“, so PRO ASYL.
Gabriele del Grandes Buch:
Mamadous Fahrt in den Tod
Dieses Buch ist ein Epitaph für die Opfer. Es ist aber gleichzeitig ein Appell an uns alle, endlich hinzusehen und die Tragödie der irregulären Migranten im Mittelmeer nicht weiter zu dulden. Denn die zahllosen Opfer und ihre Geschichte zu vergessen und sich mit dieser brutalen „Normalität“ abzufinden, hieße, sie erneut sterben zu lassen.
216 S., kart., 14,90 €
ISBN 978-3-86059-510-7
Die Tragödie der irregulären Migranten im Mittelmeer
„Tausende und Abertausende von Toten, eine unbestimmte Anzahl von Vermissten, über die man nie mehr etwas erfahren wird.“ So charakterisiert Fulvio Vassallo Paleologo, Professor an der Universität von Palermo, die „Nebenwirkungen“ eines von Europa einseitig gegen Migranten erklärten Krieges, der die irreguläre Migration stoppen und die Einreisemöglichkeiten - auch für Asylsuchende - beenden soll. Die namenlosen Opfer dieser europäischen Abschottungspolitik sind meist allenfalls noch eine Randnotiz in unseren Zeitungen wert.
Der mutige italienische Journalist Gabriele del Grande ist der Spur dieser „Namenlosen“ gefolgt. In eindrucksvollen, äußerst präzisen und spannend zu lesenden Reportagen geht er ihrer Geschichte und ihren Geschichten nach. In detektivischer Kleinarbeit fügt er einen Puzzlestein an den anderen. Monatelang folgte er ihren Routen entlang des Mittelmeers, von der Türkei zum Maghreb und von dort bis zum Senegal. Wer waren diese Menschen, die Schiffbrüchen zum Opfer fielen, aber auch der Hitze der Sahara, Lastwagenunfällen, dem Schnee und der Kälte, den Minenfeldern und den Schüssen der Polizei? Aus welcher Situation kamen sie? Warum brachen sie nach Europa auf und ließen ihr bisheriges Leben hinter sich? Dem folgenden Pressebericht nach sind seit 1988 mindestens 14,714 Personen entlang der europäischen Grenzen gestorben. Davon sind 6,344 im Meer verschollen. 10,740 Migranten sind im Mittelmeer, sowie im Atlantischen Ozean, unterwegs nach Spanien gestorben und 1,691 haben ihr Leben beim Versuch die Sahara zu durchqueren, um nach Europa zu gelangen, verloren [lesen sie mehr...] [1988-2008 Pressebericht]
http://fortresseurope.blogspot.com/2006/02/immigranten-die-europischen-grenzen_15.html
Kennen Sie schon dieses Taschenbuch?
"DIE BOTSCHAFT DER WEISEN ALTEN"
Der spirituelle Rat der Großmütter
(Für die siebte Generation und alle nachfolgenden Generationen)
aufgeschrieben und herausgegeben von Carol Schaefer
Allegria/Ullstein TB 978-3-548-74384-4
13 indigene Heilerinnen und Schamaninnen aus allen vier Himmelsrichtungen treffen sich zwei mal im Jahr zum Heil unserer Erde. Diese Großmütter weisen den Weg in eine Zukunft, die wir uns wünschen, auch wenn wir sie oft nicht mehr für realisierbar halten. Die Botschaft: Es ist noch nicht zu spät!
Seit zehn Jahren erprobt die GLS Bank die Vergabe von Mikrokrediten in Deutschland. Anknüpfend an die erfolgreichen Beispiele aus Entwicklungsländern sollen auch hierzulande kleine Unternehmen neuen Zugang zu Kapital erhalten. Jetzt wurde die GLS Bank von der Bundesregierung beauftragt, dieses Angebot auszubauen - für 2010 ist die Vergabe von mindestens 900 Mikrokrediten geplant. Bis 2015 sollen es ínsgesamt 15.000 werden. Möchten Sie selbst einen Mikrokredit erhalten oder ein eigenes Mikrofinanzinstitut aufbauen? www.mikrokreditfonds.de
© noticelij/flick
Das Institute for Social Banking schult Menschen aus dem Geld- Finanz- und Versicherungswesen darin, ihre Arbeit in einem ethisch und sozial-ökologischen Sinn zu begreifen. Hierfür werden Seminare, ein eigens konzeptionierter Master-Studiengang in Social Banking und Social Finance (M. A.) und eine Summer School angeboten. www.social-banking.org
"Schlage nur so viel Holz ein, wie der Wald verkraften kann! So viel Holz, wie nachwachsen kann!“
So formulierte Hans-Karl von Carlowitz 1713 als erster das Prinzip der Nachhaltigkeit in seinem Buch über die Ökonomie der Waldkultur "Silvicultura oeconomica“.
Um die Welt für unsere Kinder und Enkelkinder lebenswert zu gestalten, müssen wir lernen, nachhaltig zu denken und zu handeln. Nur so finden wir Lösungen für Herausforderungen wie den Klimawandel oder Armut. Die Vereinten Nationen haben deshalb die UN -Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" (2005-2014) ausgerufen. Diese Bildungsoffensive trägt nachhaltiges Denken und Handeln in Schulen, andere Bildungseinrichtungen und setzt das Thema ganz oben auf die politische Agenda.
"Tue etwas mit Bewusstsein.
Tue es so, dass es für dich bedeutungsvoll ist.
Tue es mit dem Herzen. Vor allem: Tue es!
Wenn du es tust, wirst du deine Schönheit entfalten.
Du wirst kraftvoll und aufrecht über die Erde gehen -
so, wie es deiner Bestimmung entspricht,
jetzt und für alle Zeit."
Angaangaq, Ältester und Heiler der Kalaallit-Eskimos aus Westgrönland.
Aus dem Buch: "Schmelzt das Eis in euren Herzen! Aufruf zu einem geistigen Klimawandel." Kösel-Verlag 2010
Das Wissen um unsere Ganzheit bedeutet zu verstehen,
dass jeder einzelne Mensch vom heutigen Ungleichgewicht
auf unserer Erde betroffen ist, und gleichsam zu einem neuen Gleichgewicht beitragen kann. Denn jeder Gedanke, jede Handlung wirkt sich auf das Gesamtbewusstsein aus, und das wiederum formt die Welt mit.
Von Masaru Emoto erreicht uns folgendes Heilgebet für den Golf von Mexico (die meisten von Ihnen können English):
Dr. Emoto - author scientist, and humanitarian - has shared a brief, yet power prayer and we are passing it along here as a focal point, a space of conscious creation allowing us to move past fear, judgment and retribution into Unity, Harmony and Wholeness. This prayer is structured using Ho'oponopono and is directed initially at WATER - the element connecting ALL Life on the planet. Water ... the carrier of Spirit and the flow-er of Love!!!
Dr. Masaru Emoto's Healing Prayer for the Gulf:***
**"I send the energy of love and gratitude to the water and all the living creatures in the Gulf of Mexico and its surroundings.**
**To the whales, dolphins, pelicans, fish, shellfish, plankton, coral,
algae, and all living creatures . . .
(and all Human Beings affected by the Oil Spill)
**
**I am sorry.**
**Please forgive me.**
**Thank you. **
**I love you. "***
We are passing this request to people who we believe might be willing to participate in this prayer, to set an intention of love and healing that is so large, so overwhelming that we can perform a miracle in the Gulf of Mexico.
We are not powerless. We are powerful. Our united energy, speaking this prayer daily...multiple times daily....can literally shift the balance of destruction that is happening.
We don't have to know how......we just have to recognize that the power of love is greater than any power active in the Universe today.
Please join us in oft repeating this healing prayer of Dr. Emoto's.
And feel free to copy and paste this to send it around the planet. Let's take charge, and do our own clean up!
more information at:
www.masaru-emoto.net/english/e_ome_home.html
www.hooponopono.org
Eine Frau, die im Kongo Sozialarbeit geleistet hat, erzählt, dass es bei den Armen keinen Wasseranschluss gibt. Eine Mutter muss jeden Tag über 30 km gehen um das Wasser - ca. 30 liter pro Tag - für ihre Familie, sie kann es nicht auf einmal tragen, zu kaufen. Bei den reichen Kongolesen und Ausländern kommt das Wasser gratis aus dem Wasserhahn. Das wenige Trinkwasser das eine arme Familie braucht, in der modernen Welt wird nicht selten die selbe Menge an Wasser für eine Klospülung gebraucht, kostet sie mehr als die Monatsmiete ihrer Wohnung. Europäische Konzerne wie Danone und Nestle haben in der dritten Welt Wasserrechte gekauft, um dann das wertvolle Nass zu verkaufen.
80% aller Krankheiten in armen Ländern entstehen durch verunreinigtes Trinkwasser und ungeklärte Abwässer. Alle 20 Sekunden stirbt ein Kind in Folge von Mangel an sauberem Trinkwasser.
Wussten Sie, dass ein Drittel der Menschheit - 2,6 Milliarden Menschen - keinen Zugang zu sanitären Einrichtungen haben? Es scheint ein Tabu zu sein die Notdurft neben der Straße, auf offenem Feld, hinter Büschen zu verrichten. Fäkalien werden nicht entsorgt und verseuchen das Grundwasser.
Wo spenden? Bei kleineren Projekten mit geringem Verwaltungsaufwand. Zum Beispiel:
www.haitikinderhilfe.de
PRO ASYL startet Postkarten-Aktion
für Kinderflüchtlinge in Griechenland

Foto: Marily Stroux In den vergangenen zwei Jahren sind über Zehntausend Kinderflüchtlinge in Griechenland gestrandet. Viele von ihnen sind ohne jegliche Begleitung aus Ländern wie Afghanistan und Somalia geflohen. Wenn sie in Griechenland erstmals das Gebiet der Europäischen Union betreten, bedeutet das jedoch keineswegs Schutz oder ein Ende ihres Leidenswegs. Regelmäßig werden auch Kinder unter menschenunwürdigen, gesundheitsgefährdenden Bedingungen inhaftiert und danach einfach auf die Straße gesetzt. Nichts und niemand schützt sie vor Ausbeutung und Gewalt, sie wissen nicht wohin.
http://www.proasyl.de
Oster-Appell: Roma vor Abschiebungen schützen
In einem Oster-Appell haben sich prominente Unterzeichner an die Innenminister von Bund und Ländern gewandt und die Beendigung von Abschiebungen ins Kosovo gefordert. Als Erstunterzeichnende haben Prof. Dr. Christian Schwarz-Schilling, ehemaliger Hoher Repräsentant für Bosnien-Herzegowina und Claudia Roth, Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sich am heutigen Internationalen Tag der Roma erklärt: “Die Situation im Kosovo hat sich nach dem Krieg für die Minderheiten immer noch nicht grundlegend verändert. Noch immer droht den Roma im Kosovo und in anderen Regionen des Balkans Anfeindung und Diskriminierung. Eine Rückkehr in Würde ist nicht möglich. Außerdem sind viele in die Bundesrepublik geflohene Roma bei uns mittlerweile gut integriert – obwohl ihnen jahrelang ein Aufenthaltstitel verwehrt blieb. Diese bereits angelaufenen Abschiebungen zerstören den Zusammenhalt und das Glück vieler Familien, sie zerstören die beruflichen Perspektiven besonders der jungen Leute, für die diese Abschiebung die erste Vertreibung ihres Lebens ist.“
Mit dem Oster-Appell, soll erreicht werden, dass die Abschiebungen gestoppt werden und Roma ein sicheres Aufenthaltsrecht erhalten.
http://www.proasyl.de
Plane das Schwierige da, wo es noch leicht ist!
Tue das Große da, wo es noch klein ist!
Alles Schwere auf Erden, beginnt stets als Leichtes.
Alles Große auf Erden, beginnt stets als Kleines.
Laotse
Ich bin das Land.
Meine Augen sind der Himmel.
Meine Glieder sind die Bäume.
Ich bin der Fels und die Wassertiefe.
Ich bin nicht hier,
um die Natur zu beherrschen
oder sie zu nutzen.
Ich bin selbst Natur ...
Indianische Weisheit
03.02.2010 heute kam ein e-mail aus Haiti, wo Marie-Josée Laguerre einfach unglaubliches beschreibt: "... in den Medien ist oft genug ein Bettlervolk zu sehen, dessen Mitglieder sich schlagen, beschimpfen, um etwas Essen zu bekommen. Täglich sterben fast 100 Haitianer, erstickt, zertrampelt an den Orten, wo Essen verteilt wird. Viele hungrige Haitianer weigern sich, diese Demütigung in Kauf zu nehmen. Wir haben inzwischen sehr viel Essen, sehr viele warme Decken an bedürftige Menschen verteilt."
Lesen Sie selber auf der Homepage:
www.haitikinderhilfe.de
Marie-Josée Laguerre ist eine Haitianerin, die 1982 in Deutschland einen gemeinnützigen Verein gegründet hat, um die Hilfsprojekte, die sie in Haiti verwirklichen wollte, zu finanzieren.
Sie hat jetzt Heime in Port au Prince und in Cap- Haïtien, in denen sie für 250 Kinder sorgt, Waisen oder von ihren Eltern verlassene Kinder.
Sie hat Schulen, in denen sie ca. 2000 Kindern eine Chance gibt. Ihr Verein finanziert die Gebäude, die Lehrkräfte, das Schul– und Lernmaterial, die Uniformen und eine warme Mahlzeit am
Tag! Sie beschult Kinder aus den Slums, die sonst nie eine Schule besuchen würden.
Sie ist der Meinung, dass Kindern eine gute Schulbildung zu geben eine wichtige Voraussetzung ist, damit ihr Land -das zur Zeit zweitärmste Land der Welt- aus der Not herauskommt.
Es ist übrigens auch eines der korruptesten Länder der Welt.
Sie hat Krankenstationen, feste aber auch „wandernde“, um der armen Landbevölkerung, die überhaupt keinen Zugang zu ärztlicher Versorgung hat, Hilfe zukommen zu lassen.
Sie vergibt Mikro-Kredite an Frauen, meistens allein stehende Mütter, die versuchen, ihr Baby bei ihr unterzubringen, weil sie nicht wissen, wie sie es ernähren sollen.
Sie versucht, Solarkocher unters Volk zu bringen. In Haiti wird meistens mit Holzkohle gekocht. Die dadurch entstandenen Waldrodungen sind eine ökologische Katastrophe für das Land.
Sie organisiert Patenschaften, die entweder Kindern den Schulbesuch ermöglichen (18 € pro Monat) oder einen Platz in einem Heim sichern (45 € pro Monat).
Sie ist dabei, eine Tagesklinik in Cap-Haïtien zu gründen, dessen einziges Krankenhaus entsetzlich ist. Die Eröffnung sollte im Februar stattfinden.
Sie möchte 2 jungen Haitianern ermöglichen, nach Frankreich zu kommen, um zu lernen, wie man Spirulina anbaut und bei ihrer Rückkehr in Haiti einen Spirulina-Anbau zu starten. Spirulina
ist die Verbindung einer Alge mit Bakterien, reich an Proteinen, Mineralien und Vitaminen. . . ein wunderbares Mittel, um gegen Fehlernährung zu kämpfen.
Und sie hatte noch mehrere Projekte dieser Art!
Das war vor dem Erdbeben.
Zwei ihrer 3 Heime in Port au Prince stehen noch, aber man weiß nicht, ob sie stabil genug sind, um wieder bewohnbar zu sein. Seit dem Erdbeben leben die Kinder im Hof oder im Garten.
Das dritte Heim ist eingestürzt. Dabei sind acht Jungen
gestorben und ihr Betreuer, beim Versuch sie zu retten, auch.
Zwei Kinder liegen noch unter den Trümmern.
vier weitere sind an den Folgen ihrer Verletzungen gestorben.
Eine Mitarbeiterin liegt im Sterben.
Zwei Schulgebäude sind eingestürzt.
Der Wiederaufbau wird eine gewaltige Arbeit bedeuten,
dafür werden viele Spenden gebraucht !
HELFEN SIE UNS BITTE !
Mehr Einzelheiten erfahren Sie
auf der Homepage des Vereins: www.haitikinderhilfe.de
Vereinsregister: VR 10429 Amtsgericht München
Ulrich-Geh-Str. 12, D-86420 Diedorf
Sparda Bank Kto 1022180 BLZ 70090500
IBAN: DE62700905000001022180
BIC: GENODEFIS04
Alle Spenden sind steuerabzugsfähig
Wenn Sie eine Spendenquittung wollen, geben Sie bitte
unbedingt Ihre Adresse auf der Überweisung an!
haitikinderhilfe
16. januar 2010
Der Mensch ist Teil eines Ganzen, das von uns Universum
genannt wird, ein Teil der in Raum und Zeit begrenzt ist.
Seine Gedanken und Gefühle scheinen ihm getrennt vom
restlichen Universum, eine Art optische Täuschung seines
Bewusstseins.
Diese Täuschung ist ein Gefängnis für uns alle.
Albert Einstein
14. januar
Ein gut eingearbeiteter Freundeskreis mit engagierten Helfern Haitis und kompetenten Kennern der Dritten Welt gründete am 21.4.1982 den eingetragenen und gemeinnützigen Verein „Haiti Kinder Hilfe e.V.“.
Unser Konzept, entwicklungspolitische Hilfe mit humanitärer Nächstenliebe zu verbinden, formte sich aus den Erfahrungen von Entwicklungshelfern, privaten Aktionsgemeinschaften sowie haitianischen Bürgerinnen und Bürgern in Deutschland.
Über 150 Mitglieder und etwa 700 Förderer stützen und tragen den Verein heute mit Spenden, Patenschaften, Sponsorings und Benefizaktionen. Um all unsere Hilfsprojekte aufrecht erhalten bzw. ausbauen zu können, benötigen wir jährlich einen Geldbedarf von ca. 350.000 Euro.
1. Vorsitzende ist Marie Josée Laguerre aus Haiti, die die Bedürfnisse, die Strukturen und die „Spielregeln“ in ihrem Heimatland am besten beurteilen kann. Bei ihr laufen die Fäden zusammen. Lesen Sie ihren aktuellen Brief auf haitikinderhilfe.
Hier können Sie an eine ehrenamtliche, private, kleinere, und sehr kompetente private Organisation spenden, wo die Hilfe wirklich ankommt.
neujahr 2010
einen spirituellen weg gehen, heißt auch soziale verantwortung mittragen, die schöpfung bewahren. nach kopenhagen wird von resignation gesprochen.
es ist hoffnungslos aber nicht ernst. in der hoffnungslosigkeit ist nur was jetzt ist, und da schauen wir vielleicht zum ersten mal hin, dass da ein grenzenloser raum ist ...
es gibt einen unterschied zwischen hoffnungslosigkeit und resignation. resignation ist ein verschließen vor der ohnmacht. Wir gehen aus dem kontakt, machen die augen zu oder lenken uns ab. wir vermeiden den augenblick. die kraft des augenblicks kann sich nicht entfalten. wenn wir wirklich hoffnungslos sind, hören wir auf einzugreifen.
hoffnung ist eine subtile abwehr gegen das, was gerade ist, sonst müssten wir nicht hoffen.
hoffnung bezieht sich immer auf das bekannte. hoffnung sagt nein zu dem was ist. sie will dass die dinge auf eine bestimmte art und weise sind.
hoffnungslosigkeit heißt präsent sein in der ohnmacht. wir bleiben in kontakt mit dem was gerade ist. wir fallen mit offenen augen. je mehr wir die hoffnungslosigkeit annehmen können, je mehr machen wir die erfahrung, dass wir von etwas größerem getragen werden. leben fließt uns in jedem moment zu. wir nehmen es nur nicht wahr weil wir selektieren, konzepte, vorlieben haben.
wahrer innerer halt erwächst aus der haltlosigkeit. der halt unseres tiefsten wesens ist haltlosigkeit anzunehmen. dann fühlen wir uns getragen, vom leben unterstützt auf eine art und weise wie wir uns das nie zu träumen gewagt hätten.
Der Film über unsere Erde: http://www.youtube.com/homeprojectDE?gl=DE&hl=de
Ein kreativer Schweizer vor der
Wahl im letzten Jahr:
http://www.youtube.com/watch?v=p69r22buIrM
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