Hörbücher
von
Willigis Jäger
Was ist Mystik?

Soziale
Veranwortung
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Seit zehn Jahren erprobt die GLS Bank die Vergabe von Mikrokrediten in Deutschland. Anknüpfend an die erfolgreichen Beispiele aus Entwicklungsländern sollen auch hierzulande kleine Unternehmen neuen Zugang zu Kapital erhalten. Jetzt wurde die GLS Bank von der Bundesregierung beauftragt, dieses Angebot auszubauen - für 2010 ist die Vergabe von mindestens 900 Mikrokrediten geplant. Bis 2015 sollen es ínsgesamt 15.000 werden. Möchten Sie selbst einen Mikrokredit erhalten oder ein eigenes Mikrofinanzinstitut aufbauen? www.mikrokreditfonds.de


© noticelij/flick

Das Institute for Social Banking schult Menschen aus dem Geld- Finanz- und Versicherungswesen darin, ihre Arbeit in einem ethisch und sozial-ökologischen Sinn zu begreifen. Hierfür werden Seminare, ein eigens konzeptionierter Master-Studiengang in Social Banking und Social Finance (M. A.) und eine Summer School angeboten. www.social-banking.org

"Schlage nur so viel Holz ein, wie der Wald verkraften kann! So viel Holz, wie nachwachsen kann!“
So formulierte Hans-Karl von Carlowitz 1713 als erster das Prinzip der Nachhaltigkeit in seinem Buch über die Ökonomie der Waldkultur "Silvicultura oeconomica“.

Um die Welt für unsere Kinder und Enkelkinder lebenswert zu gestalten, müssen wir lernen, nachhaltig zu denken und zu handeln. Nur so finden wir Lösungen für Herausforderungen wie den Klimawandel oder Armut. Die Vereinten Nationen haben deshalb die UN -Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" (2005-2014) ausgerufen. Diese Bildungsoffensive trägt nachhaltiges Denken und Handeln in Schulen, andere Bildungseinrichtungen und setzt das Thema ganz oben auf die politische Agenda.

"Tue etwas mit Bewusstsein.
Tue es so, dass es für dich bedeutungsvoll ist.
Tue es mit dem Herzen. Vor allem: Tue es!
Wenn du es tust, wirst du deine Schönheit entfalten.
Du wirst kraftvoll und aufrecht über die Erde gehen -
so, wie es deiner Bestimmung entspricht,
jetzt und für alle Zeit."
Angaangaq, Ältester und Heiler der Kalaallit-Eskimos aus Westgrönland.
Aus dem Buch: "Schmelzt das Eis in euren Herzen! Aufruf zu einem geistigen Klimawandel." Kösel-Verlag 2010

 

Das Wissen um unsere Ganzheit bedeutet zu verstehen,
dass jeder einzelne Mensch vom heutigen Ungleichgewicht
auf unserer Erde betroffen ist, und gleichsam zu einem neuen Gleichgewicht beitragen kann. Denn jeder Gedanke, jede Handlung wirkt sich auf das Gesamtbewusstsein aus, und das wiederum formt die Welt mit.

Von Masaru Emoto erreicht uns folgendes Heilgebet für den Golf von Mexico (die meisten von Ihnen können English):
Dr. Emoto - author scientist, and humanitarian - has shared a brief, yet power prayer and we are passing it along here as a focal point, a space of conscious creation allowing us to move past fear, judgment and retribution into Unity, Harmony and Wholeness. This prayer is structured using Ho'oponopono and is directed initially at WATER - the element connecting ALL Life on the planet. Water ... the carrier of Spirit and the flow-er of Love!!!

Dr. Masaru Emoto's Healing Prayer for the Gulf:***
**"I send the energy of love and gratitude to the water and all the living creatures in the Gulf of Mexico and its surroundings.**
**To the whales, dolphins, pelicans, fish, shellfish, plankton, coral,
algae, and all living creatures . . .
(and all Human Beings affected by the Oil Spill)
**
**I am sorry.**
**Please forgive me.**
**Thank you. **
**I love you. "***

We are passing this request to people who we believe might be willing to participate in this prayer, to set an intention of love and healing that is so large, so overwhelming that we can perform a miracle in the Gulf of Mexico.
We are not powerless. We are powerful. Our united energy, speaking this prayer daily...multiple times daily....can literally shift the balance of destruction that is happening.
We don't have to know how......we just have to recognize that the power of love is greater than any power active in the Universe today.
Please join us in oft repeating this healing prayer of Dr. Emoto's.
And feel free to copy and paste this to send it around the planet. Let's take charge, and do our own clean up!
more information at:
www.masaru-emoto.net/english/e_ome_home.html
www.hooponopono.org

 

Eine Frau, die im Kongo Sozialarbeit geleistet hat, erzählt, dass es bei den Armen keinen Wasseranschluss gibt. Eine Mutter muss jeden Tag über 30 km gehen um das Wasser - ca. 30 liter pro Tag - für ihre Familie, sie kann es nicht auf einmal tragen, zu kaufen. Bei den reichen Kongolesen und Ausländern kommt das Wasser gratis aus dem Wasserhahn. Das wenige Trinkwasser das eine arme Familie braucht, in der modernen Welt wird nicht selten die selbe Menge an Wasser für eine Klospülung gebraucht, kostet sie mehr als die Monatsmiete ihrer Wohnung. Europäische Konzerne wie Danone und Nestle haben in der dritten Welt Wasserrechte gekauft, um dann das wertvolle Nass zu verkaufen.
80% aller Krankheiten in armen Ländern entstehen durch verunreinigtes Trinkwasser und ungeklärte Abwässer. Alle 20 Sekunden stirbt ein Kind in Folge von Mangel an sauberem Trinkwasser.
Wussten Sie, dass ein Drittel der Menschheit - 2,6 Milliarden Menschen - keinen Zugang zu sanitären Einrichtungen haben? Es scheint ein Tabu zu sein die Notdurft neben der Straße, auf offenem Feld, hinter Büschen zu verrichten. Fäkalien werden nicht entsorgt und verseuchen das Grundwasser.

Wo spenden? Bei kleineren Projekten mit geringem Verwaltungsaufwand. Zum Beispiel:

www.haitikinderhilfe.de

 

PRO ASYL startet Postkarten-Aktion
für Kinderflüchtlinge in Griechenland


Foto: Marily Stroux

In den vergangenen zwei Jahren sind über Zehntausend Kinderflüchtlinge in Griechenland gestrandet. Viele von ihnen sind ohne jegliche Begleitung aus Ländern wie Afghanistan und Somalia geflohen. Wenn sie in Griechenland erstmals das Gebiet der Europäischen Union betreten, bedeutet das jedoch keineswegs Schutz oder ein Ende ihres Leidenswegs. Regelmäßig werden auch Kinder unter menschenunwürdigen, gesundheitsgefährdenden Bedingungen inhaftiert und danach einfach auf die Straße gesetzt. Nichts und niemand schützt sie vor Ausbeutung und Gewalt, sie wissen nicht wohin.
http://www.proasyl.de

Oster-Appell: Roma vor Abschiebungen schützen
In einem Oster-Appell haben sich prominente Unterzeichner an die Innenminister von Bund und Ländern gewandt und die Beendigung von Abschiebungen ins Kosovo gefordert. Als Erstunterzeichnende haben Prof. Dr. Christian Schwarz-Schilling, ehemaliger Hoher Repräsentant für Bosnien-Herzegowina und Claudia Roth, Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sich am heutigen Internationalen Tag der Roma erklärt: “Die Situation im Kosovo hat sich nach dem Krieg für die Minderheiten immer noch nicht grundlegend verändert. Noch immer droht den Roma im Kosovo und in anderen Regionen des Balkans Anfeindung und Diskriminierung. Eine Rückkehr in Würde ist nicht möglich. Außerdem sind viele in die Bundesrepublik geflohene Roma bei uns mittlerweile gut integriert – obwohl ihnen jahrelang ein Aufenthaltstitel verwehrt blieb. Diese bereits angelaufenen Abschiebungen zerstören den Zusammenhalt und das Glück vieler Familien, sie zerstören die beruflichen Perspektiven besonders der jungen Leute, für die diese Abschiebung die erste Vertreibung ihres Lebens ist.“
Mit dem Oster-Appell, soll erreicht werden, dass die Abschiebungen gestoppt werden und Roma ein sicheres Aufenthaltsrecht erhalten.
http://www.proasyl.de

 

 

Plane das Schwierige da, wo es noch leicht ist!
Tue das Große da, wo es noch klein ist!
Alles Schwere auf Erden, beginnt stets als Leichtes.
Alles Große auf Erden, beginnt stets als Kleines.
Laotse

 

 

Ich bin das Land.
Meine Augen sind der Himmel.
Meine Glieder sind die Bäume.
Ich bin der Fels und die Wassertiefe.
Ich bin nicht hier,
um die Natur zu beherrschen
oder sie zu nutzen.
Ich bin selbst Natur ...
Indianische Weisheit

 

 

03.02.2010

heute kam ein e-mail aus Haiti, wo Marie-Josée Laguerre einfach unglaubliches beschreibt: "... in den Medien ist oft genug ein Bettlervolk zu sehen, dessen Mitglieder sich schlagen, beschimpfen, um etwas Essen zu bekommen. Täglich sterben fast 100 Haitianer, erstickt, zertrampelt an den Orten, wo Essen verteilt wird. Viele hungrige Haitianer weigern sich, diese Demütigung in Kauf zu nehmen. Wir haben inzwischen sehr viel Essen, sehr viele warme Decken an bedürftige Menschen verteilt."
Lesen Sie selber auf der Homepage:

www.haitikinderhilfe.de

Marie-Josée Laguerre ist eine Haitianerin, die 1982 in Deutschland einen gemeinnützigen Verein gegründet hat, um die Hilfsprojekte, die sie in Haiti verwirklichen wollte, zu finanzieren.
Sie hat jetzt Heime in Port au Prince und in Cap- Haïtien, in denen sie für 250 Kinder sorgt, Waisen oder von ihren Eltern verlassene Kinder.
Sie hat Schulen, in denen sie ca. 2000 Kindern eine Chance gibt. Ihr Verein finanziert die Gebäude, die Lehrkräfte, das Schul– und Lernmaterial, die Uniformen und eine warme Mahlzeit am
Tag! Sie beschult Kinder aus den Slums, die sonst nie eine Schule besuchen würden.
Sie ist der Meinung, dass Kindern eine gute Schulbildung zu geben eine wichtige Voraussetzung ist, damit ihr Land -das zur Zeit zweitärmste Land der Welt- aus der Not herauskommt.
Es ist übrigens auch eines der korruptesten Länder der Welt.
Sie hat Krankenstationen, feste aber auch „wandernde“, um der armen Landbevölkerung, die überhaupt keinen Zugang zu ärztlicher Versorgung hat, Hilfe zukommen zu lassen.
Sie vergibt Mikro-Kredite an Frauen, meistens allein stehende Mütter, die versuchen, ihr Baby bei ihr unterzubringen, weil sie nicht wissen, wie sie es ernähren sollen.
Sie versucht, Solarkocher unters Volk zu bringen. In Haiti wird meistens mit Holzkohle gekocht. Die dadurch entstandenen Waldrodungen sind eine ökologische Katastrophe für das Land.
Sie organisiert Patenschaften, die entweder Kindern den Schulbesuch ermöglichen (18 € pro Monat) oder einen Platz in einem Heim sichern (45 € pro Monat).
Sie ist dabei, eine Tagesklinik in Cap-Haïtien zu gründen, dessen einziges Krankenhaus entsetzlich ist. Die Eröffnung sollte im Februar stattfinden.
Sie möchte 2 jungen Haitianern ermöglichen, nach Frankreich zu kommen, um zu lernen, wie man Spirulina anbaut und bei ihrer Rückkehr in Haiti einen Spirulina-Anbau zu starten. Spirulina
ist die Verbindung einer Alge mit Bakterien, reich an Proteinen, Mineralien und Vitaminen. . . ein wunderbares Mittel, um gegen Fehlernährung zu kämpfen.
Und sie hatte noch mehrere Projekte dieser Art!
Das war vor dem Erdbeben.
Zwei ihrer 3 Heime in Port au Prince stehen noch, aber man weiß nicht, ob sie stabil genug sind, um wieder bewohnbar zu sein. Seit dem Erdbeben leben die Kinder im Hof oder im Garten.
Das dritte Heim ist eingestürzt. Dabei sind acht Jungen
gestorben und ihr Betreuer, beim Versuch sie zu retten, auch.
Zwei Kinder liegen noch unter den Trümmern.
vier weitere sind an den Folgen ihrer Verletzungen gestorben.
Eine Mitarbeiterin liegt im Sterben.
Zwei Schulgebäude sind eingestürzt.
Der Wiederaufbau wird eine gewaltige Arbeit bedeuten,
dafür werden viele Spenden gebraucht !
HELFEN SIE UNS BITTE !
Mehr Einzelheiten erfahren Sie auf der Homepage des Vereins: www.haitikinderhilfe.de
Vereinsregister: VR 10429 Amtsgericht München
Ulrich-Geh-Str. 12, D-86420 Diedorf
Sparda Bank Kto 1022180 BLZ 70090500
IBAN: DE62700905000001022180
BIC: GENODEFIS04
Alle Spenden sind steuerabzugsfähig
Wenn Sie eine Spendenquittung wollen, geben Sie bitte
unbedingt Ihre Adresse auf der Überweisung an!

haitikinderhilfe

 

16. januar 2010

Der Mensch ist Teil eines Ganzen, das von uns Universum
genannt wird, ein Teil der in Raum und Zeit begrenzt ist.
Seine Gedanken und Gefühle scheinen ihm getrennt vom
restlichen Universum, eine Art optische Täuschung seines
Bewusstseins.
Diese Täuschung ist ein Gefängnis für uns alle.
Albert Einstein

 

14. januar

Ein gut eingearbeiteter Freundeskreis mit engagierten Helfern Haitis und kompetenten Kennern der Dritten Welt gründete am 21.4.1982 den eingetragenen und gemeinnützigen Verein „Haiti Kinder Hilfe e.V.“.

Unser Konzept, entwicklungspolitische Hilfe mit humanitärer Nächstenliebe zu verbinden, formte sich aus den Erfahrungen von Entwicklungshelfern, privaten Aktionsgemeinschaften sowie haitianischen Bürgerinnen und Bürgern in Deutschland.

Über 150 Mitglieder und etwa 700 Förderer stützen und tragen den Verein heute mit Spenden, Patenschaften, Sponsorings und Benefizaktionen. Um all unsere Hilfsprojekte aufrecht erhalten bzw. ausbauen zu können, benötigen wir jährlich einen Geldbedarf von ca. 350.000 Euro.

1. Vorsitzende ist Marie Josée Laguerre aus Haiti, die die Bedürfnisse, die Strukturen und die „Spielregeln“ in ihrem Heimatland am besten beurteilen kann. Bei ihr laufen die Fäden zusammen. Lesen Sie ihren aktuellen Brief auf haitikinderhilfe.

Hier können Sie an eine ehrenamtliche, private, kleinere, und sehr kompetente private Organisation spenden, wo die Hilfe wirklich ankommt.

 

 

neujahr 2010

einen spirituellen weg gehen, heißt auch soziale verantwortung mittragen, die schöpfung bewahren. nach kopenhagen wird von resignation gesprochen.
es ist hoffnungslos aber nicht ernst. in der hoffnungslosigkeit ist nur was jetzt ist, und da schauen wir vielleicht zum ersten mal hin, dass da ein grenzenloser raum ist ...
es gibt einen unterschied zwischen hoffnungslosigkeit und resignation. resignation ist ein verschließen vor der ohnmacht. Wir gehen aus dem kontakt, machen die augen zu oder lenken uns ab. wir vermeiden den augenblick. die kraft des augenblicks kann sich nicht entfalten. wenn wir wirklich hoffnungslos sind, hören wir auf einzugreifen.
hoffnung ist eine subtile abwehr gegen das, was gerade ist, sonst müssten wir nicht hoffen. hoffnung bezieht sich immer auf das bekannte. hoffnung sagt nein zu dem was ist. sie will dass die dinge auf eine bestimmte art und weise sind.
hoffnungslosigkeit heißt präsent sein in der ohnmacht. wir bleiben in kontakt mit dem was gerade ist. wir fallen mit offenen augen. je mehr wir die hoffnungslosigkeit annehmen können, je mehr machen wir die erfahrung, dass wir von etwas größerem getragen werden. leben fließt uns in jedem moment zu. wir nehmen es nur nicht wahr weil wir selektieren, konzepte, vorlieben haben.

wahrer innerer halt erwächst aus der haltlosigkeit. der halt unseres tiefsten wesens ist haltlosigkeit anzunehmen. dann fühlen wir uns getragen, vom leben unterstützt auf eine art und weise wie wir uns das nie zu träumen gewagt hätten.

 

Der Film über unsere Erde: http://www.youtube.com/homeprojectDE?gl=DE&hl=de

Ein kreativer Schweizer vor der Wahl im letzten Jahr:
http://www.youtube.com/watch?v=p69r22buIrM

 

 

20.12.09

Jetzt fällt mir nur der alte Witz ein:
Venus begegnet Gaja. Venus sagt zu Gaja: "Du siehst schlecht aus, bist du krank? Was hast du denn?" Gaja: "Ich habe Homo Sapiens". Darauf Venus: "Mach dir nichts draus, das geht vorbei".

 

18.12.09

JETZT gute Gedanken nach Kopenhagen.
Kerzen anzünden.
Die Entscheidungsträger unterstützen.

 

World leaders have begun the final hours of direct negociations. The UK Prime Minister has directly appealed to Avaaz to build the tidal wave of public pressure needed to reach a deal that stops catastrophic global warming of 2 degrees.

Click below to sign the petition for a real deal -- the campaign already has a staggering 11 million supporters -- over the next 48 hours let's make it the largest petition in history! The name of every signer is being read out right now in the summit hall -- sign on at the link below and forward this email to everyone!
Inzwischen sind es über 13 Millionen Unterschriften:
http://www.avaaz.org/en/save_copenhagen

17.12.09

Eine berührende Rede vom maledivischen Präsidenten Mohamed Nasheed: http://www.youtube.com/watch?v=mlzVnH_8jFA&feature=related

Desmond Tutu: "Wir sind eine Welt. Wenn die Reichen denken, dass sie davon kommen ... nur zusammen können wir schwimmen oder sinken." http://www.youtube.com/watch?v=rJu_MZFdQ7Y

 

 

16. Dezember 2009

Kopenhagen: Erzbischof Desmond Tutu sagte gestern:
“We marched in Berlin, and the wall fell.
"We marched for South Africa, and apartheid fell.
"We marched at Copenhagen -- and 
we WILL get a Real Deal
.” 

Jede Stimme zählt, fast 12 Millionen haben schon unterschrieben, vielleicht Sie noch nicht?
Avaaz: " Let's make it the largest petition in history in the next 72 hours! Every single name is actually being read out at the summit -- sign on at the link below and forward this email to everyone!"
http://www.avaaz.org/en/save_copenhagen_germany

 

14.12.09

Es bleiben nur noch zwei Tage um zu verhindern, dass der nordrhein-westfälische Landtag den Vorrang für regenerative Energiequellen ersatzlos aus dem Gesetz zur Landesentwicklung streicht. Nur damit E.on den größten Kohlemeiler Europas bauen kann. Schon über 40.000 Campact-Aktive haben den Appell "Keine Lex E.on!" unterzeichnet. Bis Mittwoch wollen wir mindestens 50.000 werden!

Unterzeichnen auch Sie den Appell!
http://www.campact.de/klima/sn8/signer

Campact: "Noch können wir das fatale Signal an Kopenhagen verhindern: Denn wie sollen Kanzlerin Merkel und Umweltminister Röttgen die USA, China, Indien und Brasilien für ambitionierte Klimaschutz-Ziele in der entscheidenden Verhandlungsphase gewinnen, wenn daheim Klimaschutzregeln für Konzerninteressen gestrichen werden?"

1. Dezember

Welt-Aids-Tag - von Aerzte ohne Grenzen kommt folgender Brief:
Ärzte ohne Grenzen behandelt inzwischen mehr als 140.000 HIV/Aids-Patienten mit lebensverlängernden Medikamenten. Wir können uns zum Welt-Aids-Tag am 1. Dezember über diesen Erfolg freuen, leider aber ist seine Fortsetzung gefährdet, weil sich internationale Geber aus ihrer Verantwortung zurückziehen und die finanzielle Unterstützung beenden oder kürzen wollen. Dagegen wehren wir uns und kämpfen weiterhin für den Zugang zu Behandlung. Wir setzen uns in diesem Zuge auch für die Idee eines sogenannten Patentpools ein, der die Produktion von kostengünstigen Nachahmerpräparaten zur HIV/Aidsbehandlung in ärmeren Ländern ermöglichen soll. 15.000 Menschen haben uns dabei mit ihrer Teilnahme an unserer E-Mailkampagne unterstützt. Noch bis zum 14. Dezember ist Ihre Unterschrift für unsere Kampagne von besonderer Bedeutung.
Machen Sie jetzt mit!
http://www. aerzte-ohne-grenzen.de /INTERNET/informieren/ medikamentenkampagne/themen/zugang-zu-medikamenten/2009-10-emailkampagne-patentpool/2009-12-patentpool-endspurt/index.html?nl=2009-12-text

 

Union und FDP haben die Bundestagswahl nicht wegen, sondern
trotz ihrer Pläne zur Aufkündigung des Atomausstiegs gewonnen.
Selbst die Mehrheit ihrer Anhänger/innen ist gegen
Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke.

Ich habe gerade einen Offenen Brief an Frau Merkel, Herrn Seehofer und
Herrn Westerwelle unterschrieben und Protest angekündigt, wenn am
Atomausstieg gerüttelt wird! Der Offene Brief und die Anzahl
der Unterzeichner/innen wird während der Koalitionsver-
handlungen in großen Tageszeitungen veröffentlicht.

Fordern auch Sie von Schwarz-Gelb, nicht am Atomausstieg zu
rütteln:
http://www.campact.de/atom2/sn6/signer

 

In den kommenden Wochen werden im Koalitionsvertrag die Weichen für die zukünftige Politik gestellt. CDU, CSU und FDP müssen jetzt zeigen, dass sie die Situation von Flüchtlingen konkret verbessern werden.

Bleiberecht jetzt: Über 60.000 Menschen leben seit mehr als sechs Jahren nur geduldet in Deutschland – immer in Angst vor der Abschiebung. Weitere 30.000 haben nur ein Bleiberecht auf Probe. Ihnen droht Ende 2009 der Rückfall in die Duldung. Die neue Bundesregierung muss handeln. Pro Asyl appelliert: Wer lange hier lebt, muss bleiben dürfen!

Europa muss Flüchtlinge schützen: Tausende Flüchtlinge sterben an Europas Grenzen, werden völkerrechtswidrig zurückgewiesen oder unmenschlich inhaftiert. Deutschland schiebt die Verantwortung an die Außenstaaten der EU ab. Pro Asyl fordert: Mehr Solidarität bei der Flüchtlingsaufnahme unter den EU-Staaten, mehr Humanität gegenüber Schutzsuchenden. Völkerrechtliche Schutzstandards müssen eingehalten werden.

Mit PRO ASYL die E-Mail-Aktion „JETZT (VER)HANDELN: SCHUTZSCHIRM FÜR FLÜCHTLINGSRECHTE!“ unterstützen, für eine menschenrechtskonforme Flüchtlingspolitik in Deutschland und Europa.

Die Dramen auf dem Mittelmeer erschüttern die deutsche und internationale Öffentlichkeit. Tausende Flüchtlinge verlieren Jahr für Jahr ihr Leben bei dem Versuch, Europa auf dem Seeweg zu erreichen. Viele fliehen aus kriegs- und krisengeschüttelten Staaten wie dem Irak, Afghanistan, Iran oder Somalia. Europa steht in der Verantwortung, Flüchtlingen einen gefahrenfreien Zugang zu ermöglichen und ein faires Asylverfahren zu gewähren.

Zurückweisungen an den europäischen Außengrenzen und auf Hoher See ohne Prüfung der Schutzbedürftigkeit verletzen internationale Menschenrechtskonventionen. Die Menschenrechte gelten überall. Menschenrechtswidrige Einsätze von nationalstaatlichen Grenzbeamten oder der europäischen Grenzagentur FRONTEX sind zu beenden.
Länder wie Griechenland, Malta oder Zypern müssen überproportional viele Flüchtlinge aufnehmen. Sie sind bereits jetzt völlig überlastet. Rechtsstaatliche Asylverfahren werden nicht gewährleistet. Unmenschliche Lebensbedingungen und Inhaftierungen sind weitere Folgen. Die Dublin II Verordnung bedarf einer grundlegenden Reform. Dazu gehört auch ein rechtsstaatliches Verfahren, in dem die Betroffenen effektiven Rechtsschutz haben.

 

 

Es gibt Menschen, die sich ihrer Verantwortung gegenüber der Welt als Menschengemeinschaft stellen, und für eine humane Weltwirtschaft kämpfen.
Einer der bedeutendsten Persönlichkeiten auf diesem Gebiet ist der Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus (Gründer der Grameen Bank, der im Jahr 2006 für seine Idee der Mikrokredite für arme Menschen ausgezeichnet wurde). Sein Ziel ist es, einen neuen Sektor in der Weltwirtschaft zu etablieren, der eine ökonomische Lösung unserer weltweiten Probleme anstrebt. Entgegen einer profit-maximierenden Unternehmensführung entwickelte er die Idee des „Social Business“.
Ein „Social Business" basiert, wie jedes andere Unternehmen auch, auf wirtschaftlichen Prinzipien mit der Zielsetzung der Gewinnorientierung. Der Gewinn wird jedoch nicht ausgeschüttet, sondern soll weiter dazu genutzt werden, soziale Probleme zu lösen.
Muhammad Yunus in seinem Buch 'Die Armut besiegen' : „Ich habe die Erfahrung gemacht, dass der Markt, mächtig und nützlich, wie er ist, zur Lösung von Problemen wie der globalen Armut und der Umweltzerstörung beitragen könnte. Doch das wird er nicht tun, wenn er ausschließlich den finanziellen Zielen der reichsten Marktteilnehmer dienen muss ... Wir müssen eine andere Art von Unternehmen einführen. Die Organisationsstruktur dieses neuen Unternehmenstyps ist im Grunde dieselbe wie die des herkömmlichen gewinnorientierten Unternehmens. Nur verfolgt es andere Ziele. Wie andere Unternehmen beschäftigt es Arbeitskräfte, erzeugt Güter oder erbringt Dienstleistungen und stellt diese seinen Abnehmern zu einem Preis zur Verfügung, der sich mit seiner Zielsetzung deckt. Aber sein grundlegendes Ziel und das Kriterium, an dem seine Leistungen gemessen werden sollten, besteht darin, den sozialen Bedürfnissen jener zu dienen, deren Leben es berührt. Das Sozialunternehmen selbst kann Gewinne erzielen, aber die Investoren, die es mit Kapital ausgestattet haben, nehmen keinerlei Gewinne aus dem Unternehmen heraus, die über die Rückerstattung ihrer ursprünglichen Investition hinausgehen.“

Am Donnerstag, den 17. September 2009 um 21 Uhr sehen Sie auf 3sat die Sendung "Die Kunst des Lebens: Buddhismus in der Fußballarena" (Wiederholung: 23. September 2009, 4.55 Uhr).

Die moderne Gesellschaft braucht Überlebenskünstler - Menschen, die sowohl mit als auch ohne Arbeit schwierige Zeiten überstehen können. Über die Arbeit hinaus haben alle Menschen das Bedürfnis, glücklich zu sein. Doch wie lässt sich beides - ein Streben nach Verwirklichung von Menschlichkeit und Glück und die harten Marktmechanismen - miteinander verbinden?

Dieses Thema diskutiert Gert Scobel mit seinen Gästen

dem Dalai Lama, religiöses Oberhaupt der Tibeter
Bernie Glassman alias Tetsugen Bernard Glassman,
Mathematiker und buddhistischer Abt
Matthieu Ricard, buddhistischer Mönch

www.3sat.de/scobel

 

Ein witziger Protest vor der Deutschen Bank in Mainz gegen ein Kohlekraftwerk zwischen Mainz und Wiesbaden, das von Deutschen Bank mitfinanziert werden soll, zu sehen über http://www.klimawahl2009.de/

 

1.September 2009

Hier eine Nachricht vom Thater Thikwa. Auch da wird quer gedacht:
BRENNENDES PFERD - Waslaw Nijinski, fragmentarische Partitur seines Lebens

"Ich liebe die Possen, da ich ein Clown Gottes bin. ...
Ich weiß, alle werden sagen , Nijinski ist verrückt geworden', aber mir ist das egal, denn ich habe schon zu Hause den Verrückten gespielt. ...
Ich war mir des Erfolgs sicher. Ich arbeitete wie ein Pferd. Das Pferd wurde völlig abgehetzt, denn es strauchelte und verstauchte sich den Fuß."
(aus Waslaw Nijinskis Tagebuch 1918/19)
Leben, Tagebuch und Werk des Tänzers und Choreographen Waslaw Nijinski inspirierten die Filmemacherin, Kamerafrau und Regisseurin Elfi Mikesch zu diesem Theaterstück. Ihre Probenarbeit wird am 5. September 2009 in dem Film " 24 Stunden Berlin " auf Arte und RBB gesendet. Der 24-stündige Dokumentar-Film zeigt Ausschnitte aus dem Leben in Berlin vom 5.9.2008.
http://www.kulturkurier.de:80/veranstaltung_131933.html

30. August 2009

In der Angst, heraufbeschworen durch die Wirtschaftskrise, suchen viele Menschen die Mitte des Mainstreams. Das ist langfristig gefährlich. Gerade in schwieriger Zeit ist es wichtig quer zu denken. Welche Regierung schafft eine ökologische Kehrtwende? Statt in Zukunft, in erneuerbare Energien zu investieren, werden mit 5 Milliarden die Autohändler gerettet.
Wer will den Porsche der Zukunft fahren, der nicht mehr vertraut aufheult beim anfahren, weil er elektrisch fährt, und so viel Strom braucht, so dass die Lauffrist der AKWs unbedingt verlängert werden muss, und es alle Kohlekraftwerke braucht, die geplant sind? Ist das der Grund warum in Deutschland mehr wie 130 gefahren werden muss?

Hier ein Querdenker aus der Schweiz:
http://www.youtube.com/watch?v=p69r22buIrM

Englischer Querdenker:
Umweltaktivisten und Künstler schleichen nachts durch Großstädte und verwandeln vollgemüllte Verkehrsinseln in blühende Blumen-Oasen. Der grüne Trend nennt sich "Guerilla Gardening".

Britische Untergrundgärtner bei der nächtlichen Arbeit (Courtesy: Richard Reynolds) http://www.guerrillagardening.org/
"Guerilla Gardening" begann in New York bereits in den siebziger Jahren, fand in London seine stärkste Verbreitung, und findet nun auch in Deutschland immer mehr Anhänger. Vor allem in Berlin wimmelt es von Botanik-Aktivisten und Pflanz-Partisanen. Ihr Ziel ist es, aus Gehwegen und vollgemüllten Verkehrsinseln blühende Oasen aus Blumen und Sträuchern zu machen. Dabei finden die Bepflanzungen immer nachts statt, denn "Guerilla Gardening" ist illegal. Nur wer eine Genehmigung der Stadt hat, darf auf öffentlichen Plätzen etwas anpflanzen. Aber die Polizei – platzt sie denn einmal zufällig in eine Bepflanzungsaktion – ist meist eher amüsiert und lässt die Blumenfreunde friedlich weiterarbeiten.
Jetzt in deutsch: Richard Reynolds: Guerilla Gardening. Ein botanisches Manifest. Freiburg 2009 (orange press)

Querdenkerin Regisseurin Ella von der Haide stellt Ihre Filme über Gemeinschaftsgärten in Buenos Aires, Berlin, Südafrika vor :
http://eine-andere-welt-ist-pflanzbar.urbanacker.net/

Und hier wieder die Schweiz:

©Greenpeace/Fojtu

http://www.youtube.com/watch?v=LHYK2fFa7KE

26. August 2009

Schweizer Greenpeace AktivistInnen haben heute Morgen eine Steinplatte vom Gorner Gletscher platziert. Auf der Steinplatte eingemeisselt sind unsere Klima-Forderungen an den Bundesrat:  40 Prozent weniger CO2-Ausstoss in der Schweiz bis 2020 und ein jährlicher Beitrag von 1,3 Milliarden Franken in einen neu zu schaffenden internationalen Klimafonds.

©Greenpeace/Fojtu

Seit Sonntag harren Greenpeace Aktivisten aus ganz Europa auf dem Gorner Gletscher bei Zermatt aus. Mit dem Camp auf dem Gletscher machen wir die Folgen des Klimawandels sichtbar und fordern von den Staatschefs griffige Massnahmen für den Klimaschutz.
www.beatrice-grimm.de/alltägliches

Die Gesellschaft für bedrohte Völker ruft auf:
Täglich werden Flüchtlingskinder ins "Nichts" deportiert. Kinder die hier geboren, die hier aufgewachsen, die unsere Sprache sprechen. Zum Jahresende 2009 droht bis zu 100.000 langjährig nur geduldeten Flüchtlingen, für die Deutschland aber neue Heimat geworden ist, die Abschiebung ins "Nichts".
Tilman Zülch, der Generalsekretär der Gesellschaft für bedrohte Völker schreibt: "Nie werde ich die ratlose, gerade abgeschobene Roma-Familie aus Schwaben vergessen, deren Kinder nur schwäbisch sprechen, als ich sie in einem Flüchtlingslager im Kosovo traf. Der unbescholtene Vater hatte als Hausmeister gearbeitet und wurde trotzdem in den Krieg hinein deportiert."
Machen Sie mit, hier das Kampagnenblatt: http://www.gfbv.de/uploads/download/download/53.pdf

Ein Aufruf von Campact:

Selbst die aktuelle Wirtschaftskrise hat das enorme Wachstum der Erneuerbaren Energien nicht beenden können. Doch jetzt ziehen dunkle Wolken auf: Wenn die neue Regierung nach der Wahl - trotz der Skandale um das AKW Krümmel und das Atommülllager Asse - den Atomausstieg kippt und weitere 20 Kohlekraftwerke bauen lässt, droht ein Stromüberangebot. Deshalb werden die Energiekonzerne alles tun, um den Ausbau der regenerativen Konkurrenz zu blockieren. Zehntausende Arbeitsplätze geraten in Gefahr.

Wir haben gemeinsam mit dem Bundesverband Erneuerbare Energien einen Appell gestartet, mit dem Unternehmer und Beschäftigte im Bereich der Erneuerbaren den Atomausstieg und einen Verzicht auf neue Kohlekraftwerke einfordern. Eine Branche mit 280.000 Beschäftigten kann die Politik kaum ignorieren!

Damit dies gelingt, sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen: Kennen Sie Menschen, die in der Branche der Erneuerbaren beschäftigt sind? Oder in Zulieferbetrieben, als Berater, Installateure, Fachhandwerker, Planer und Ingenieure eng mit Unternehmen aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien zusammenarbeiten?

Informieren Sie diese über die Aktion!
http://www.campact.de/enb/help/recommend

Sie arbeiten selbst im Bereich der Erneuerbaren Energien?

Unterzeichnen Sie den Appell!
http://www.campact.de/enb/sn1/signer

Atom- und Kohlekraftwerke gehören nicht in einen zukunftsfähigen Energiemix. Sie können ihre Leistung nicht flexibel an die schwankende Stromerzeugung aus Sonne und Wind anpassen und verhindern, dass die Erneuerbaren einen immer größeren Anteil  des Grundbedarfs an Strom erzeugen. Hierfür braucht es intelligente Technologien: Kraftwerke, die ihre Leistung flexibel an Stromerzeugung und -bedarf anpassen, verbesserte Speicherkapazitäten und dezentrale Stromnetze.

Kippt die Politik den Atomausstieg und setzt weiter auf neue Kohlekraftwerke, werden die Konzerne gegen die Erneuerbaren Front machen. Schließlich bleiben sie auf ihrem Atom- und Kohlestrom sitzen, sobald der Wind weht oder die Sonne scheint. Zielscheibe werden die gesetzlichen Regelungen sein, die den dynamischen Ausbau der Erneuerbaren ermöglichen: der Vorrang von regenerativem Strom im Netz und der garantierte Einspeisepreis. Zudem werden die Konzerne die Erneuerbaren noch stärker Schikanen beim Anschluss von Neuanlagen aussetzen - schließlich besitzen sie das Stromnetz.

Vor drei Wochen, anlässlich des 50. Geburtstags des Deutschen Atomforums, brachten wir bereits mit einer Aktion die fatalen Folgen einer Aufkündigung des Atomausstiegs auf den Punkt: Zwei Atomlobbyisten ließen die Funken fliegen und demontierten mit Flex und Vorschlaghammer eine Solaranlage. Viele Medien berichteten über die Aktion. Die Solarpanels waren übrigens als defekt ausgemustert.

  Lesen Sie mehr im Blog...
http://www.campact.de/enb/info/log

 

Die wirtschaftsdominierte Globalisierung hat tiefgreifende Auswirkungen auf Umwelt, Landwirtschaft und Ernährung. Eine Vielzahl von Umweltproblemen sind das Produkt global agierender Konzerne und globalisierter Märkte.

Was bedeutet die Globalisierung für unsere Lebensmittel?

Beispiel Anbau und Verarbeitung:
Globalisierung unserer Lebensmittel bedeutet zum einen, dass Rohstoffe wie Obst und Gemüse dort produziert und verarbeitet werden, wo dies am billigsten ist. Dabei bestimmen auch geringe Umwelt- und Sicherheitsauflagen häufig den Produktions- und Verarbeitungsstandort. Also aufgepasst an der Gemüsetheke. Denn ob Spargel, Erbsen, Erdbeeren, Paprika oder Karotten – sie alle können eine weite Reise hinter sich haben.

Wer denkt, Schnittlauch sei ein eher bodenständiges und wenig exotisches Kraut, der irrt. Bevor er in unserem Salat oder unserer Suppe landet, kann er bereits mehr als 13.500 Kilometer weit gereist sein. Ein wahrer Globetrotter, der zum Beispiel von Europa nach Kenia geflogen wird, dort mit anderen Gemüsesorten verpackt und wieder in die Heimat verschickt wird.

In Kenia arbeiten überwiegend Frauen in den Verpackungsfabriken, für die unbezahlte Überstunden zum Arbeitsalltag gehören. Es gibt eine Sechs-Tage-Woche, wobei auch am siebten Tag gearbeitet werden muss, wenn die Bestellungen aus Europa dies erfordern.

Ein Report der Wirtschaftsberater Cap Gemini Ernst and Young, der in 19 Ländern die Märkte analysierte, kommt zu dem Ergebnis, dass die Konzentration im Lebensmittelsektor weiter fortschreitet. Schon bald wird es nur noch vier bis fünf Supermarktketten geben, die weltweit operieren....
weiter...http://de.einkaufsnetz.org/verbraucherthemen/10606.html

Solange der Markt Produkte ohne Gentechnik verlangt, werden Industrie und Landwirte auch Gentechnikfreie Produkte anbieten - weltweit. Umwelt- und sozialbewusstes Einkaufen führt so zu einer umwelt- und sozialverträglichen Globalisierung. Trotz der zunehmenden Macht der Konzerne, werden es die Verbraucher sein, die das Lebensmittelangebot der Zukunft bestimmen.

 

 


bilder: www.mymaze.de

Herzliche Einladung!
Sonntag 19. Juli 20:00 Uhr an der Feuerstelle, Benediktushof

verbinden wir uns mit dem großen "FireIce - Ritual" von unserem Freund Angaangaq, Schamane der Kaalalit-Eskimos in Grönland.

Es geht um die Erhöhung des globalen Bewusstseins,
die Folgen der Klimaerwärmung und die Herbeiführung eines Paradigmenwechsels in unserer Einstellung für unsere Erde.
Willigis Jäger, Alev Naqiba Kowalzik, Beatrice Grimm


Die Zeremonie in Grönland Fire and Ice kann über diesen link verfolgt werden:
http://fireandiceceremony.ning.com

Vom 17.-19 Juli in Grönland:
Die Ältesten Grönlands rufen alle indigenen Völker auf, sich zu versammeln und ihre Heiligen Feuer zu hüten. Gebt Gebete für unsere Zukunft und unsere Welt in diese Feuer. Im Juli 2009 wird die Asche dieser Feuer  gesammelt und sich zum Gipfel der Welt aufmachen, wo die Ältesten Grönlands sie willkommen heißen.

Angaangaq erzählte uns folgende Geschichte:
" Im tiefsten Winter des Jahres 1963 gingen zwei junge Eskimo- Kalaallit auf die Jagd. Sie kamen zur Großen Eiswand und führten dort ihre Zeremonie durch. Dabei bemerkten sie, dass Wasser von hoch oben aus dem Großen Eis kam. Als sie nach ihrer Heimkehr den Ältesten von dieser seltsamen Beobachtung berichteten- schenkte ihnen niemand Glauben. Wie konnte Wasser heruntertropfen, wenn doch die Temperatur seit ungefähr drei Monaten unter 30 Grad Celsius (- 22 Fahrenheit) lag. Später in jenem Winter gingen einige Älteste auf die Jagd und bestätigten nach ihrer Rückkehr, dass Wasser aus der Großen Wand am Großen Eis sickerte. Dies war das erste Anzeichen dafür, dass etwas nicht stimmte- nicht zuhause, sondern auf der Welt." 

Aus diesem Rinnsal sind mittlerweile tosende Flüsse geworden, die sich aus dem Großen Eis in den Atlantik ergießen. Seit dieses erste Rinnsal bemerkt worden war, nahm die durchschnittliche Höhe der Eiskappe von fünf Kilometern (drei Meilen) auf drei Kilometer (zwei Meilen) ab, und dieser Prozess beschleunigt sich. Heute brechen Hunderte reißender Flüsse übers ganze Jahr aus dem Eis hervor. Aus geologischer Sicht vollzieht sich die Eisschmelze unmittelbar,  augenblicklich.

Wir, die Völker des hohen Nordens, sind sehr auf die Unterstützung der traditionellen Führer aus allen vier Himmelsrichtungen angewiesen. Die Ältesten vom Gipfel der Welt bitten Euch darum, eine Delegation Eurer Ältesten in unser Land zu senden und Euch mit uns zu vereinen.
siehe http://fireandice2009.com

Fire & Ice 2009 ist ein nie dagewesenes, kulturübergreifendes Ereignis. Es bringt Älteste und indigene Völker aller Nationen mit den größten und einflussreichsten Denker unserer Zeit zusammen. Die Zeremonie verbindet das Schmelzen des Großen Eises mit der Heimkehr des Heiligen Feuers in den Norden. Dabei findet ein gedanklicher Austausch im Hinblick auf den weltweiten Klimawandel statt in Verbindung mit der Feier unseres menschlichen Daseins.

Die traditionellen Führer der Ureinwohner Amerikas betrachten den Zustand der Welt mit großer Sorge: Zwischenmenschliche Beziehungen werden durch ungleiche Lebensbedingungen, Rasse, Geschlecht und ethnische Zugehörigkeit getrübt, und die Umwelt wird zerstört und ausgebeutet. Die Spezies Mensch ist zu einem gefräßigen Ungeheuer geworden, das die Ressourcen von Mutter Erde verschlingt. Wir kippen die Waagschale des Lebens zuungunsten unserer Kinder und gefährden unsere Zukunft als Spezies. Mensch und Natur müssen sich versöhnen. Führungskräfte müssen verantwortlich vorangehen, wenn wir einen Paradigmenwechsel in unserer aktuellen Lebensweise und materialistischen Ausrichtung erreichen wollen. Verantwortliches und mutiges Handeln sind notwendig, um uns wieder in Einklang zu bringen mit den großen Naturgesetzen.

14. Juni 2009

Gerne möchte ich Ihnen diesen großartigen Film über unsere Erde empfehlen, den es nur noch heute kostenlos auf YouTube zu sehen gibt. Er geht über eineinhalb Stunden lang und ist wirklich sehenswert:
http://www.youtube.com/homeprojectDE?gl=DE&hl=de

 

Die Finanzwirtschaft muss sich darauf besinnen, dass sie ein Dienstleister für die Realwirtschaft zu sein hat. Sie ist keine abgekopplte Geldmaschine.

Geld ist niemals etwas, wofür man sein Leben oder seine Gesundheit aufs Spiel setzen sollte.
Zheng Manqing

 

Ihre Stimme für die Menschenrechte: Die PRO ASYL-Aktion zur Europawahl
Folgendes E-mail können Sie unterschreiben über
www.proasyl.de

Sehr geehrte Damen und Herren,
vor 60 Jahren wurde die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verabschiedet. In den Jahren danach folgten weitere wichtige Menschenrechtsabkommen. Sie gelten seither für alle Menschen.
Überall auf der Welt. Uneingeschränkt.
Freie Meinungsäußerung. Pressefreiheit. Folterverbot. Privatsphäre. Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Religionsfreiheit. Recht auf Wasser und Nahrung. Menschenwürde. Staatsangehörigkeit. Recht auf Familie. Soziale Sicherheit. Versammlungsfreiheit. Gleichbehandlung. Freie Berufswahl. Recht auf Bildung. Asylrecht.
Ganz gleich, wer Sie sind. Wo Sie leben. Oder welchem Glauben Sie angehören – wir müssen uns gemeinsam für die Menschenrechte stark machen. Denn:
Menschenrechte verschwinden, wenn man sich nicht für sie einsetzt.

PS: Auch an Europas Grenzen werden Menschenrechte verletzt. Das Europaparlament hat die Verantwortung, sich für die Menschenrechte einzusetzen. Wir zählen auf Sie.
Mehr Informationen unter www.proasyl.de

 

 

Dürfen wir vor Ihrer Haustür Atommüll lagern?

www.campact.de/campact/home

400 Tonnen radioaktiver Müll fallen jährlich nur in Deutschland an, doch geeignete Endlager für die strahlende Fracht gibt es nicht.

 

25.05.09

"Keine große Kultur würde jemals ihre Umwelt zerstören."
Buddha

 

27.04.09

Mit dem Verbot des Gen-Mais MON810 verbannte Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner letzte Woche vermeintlich den kommerziellen Anbau von Gen-Pflanzen von
unseren Äckern...
und heute, kaum eine Woche später hat sie erlaubt, dass die Genkartoffel auf freiem Feld angebaut wird...
Ist das die Antwort auf Monsantos Klage?
Auch wenn die Kartoffel nicht zum Verzehr sein soll, sie kommt auf den Acker. Und auch sie blüht! Wissen die Bienen und auch die Bodenlebewesen, dass sie sich von dieser Kartoffel fern zu halten haben?

Mit dieser politisch erlaubten Genkartoffel missachtet auch die Landwirtschaftsministerin den Willen der Mehrheit der Menschen in Deutschland.

 

Es scheint unglaublich:
Der Gentechnik-Konzern Monsanto hat am 21. April Klage gegen das Verbot des Gen-Mais MON810 eingereicht. Per Eilentscheid will er die Aussaat des Gen-Mais doch noch durchdrücken. Der Konzern missachtet damit den Willen der Mehrheit der Menschen in Deutschland. Hier können Sie den Aufruf von Campact gegen die Klage Monsantos unterschreiben: www.campact.de/gentec/sn5/signer

 

14.04.09

Das Verbot von Gen-Mais ist da!
Heute hat Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner ein Verbot des Gen-Mais MON810 erlassen. Noch rechtzeitig vor der diesjährigen Aussaat! Einer breiten Bewegung aus Verbraucher/innen, Landwirten, Imkern und Umweltschützern ist es gelungen, die Ministerin von den massiven Risiken des Gen-Mais für Mensch und Umwelt zu überzeugen. Das Verbot stützte sie neben Gutachten eigener Behörden auch auf eine Studie, die Campact jüngst gemeinsam mit dem Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) veröffentlichte.

Ein dreiviertel Jahr haben über 20 Organisationen für ein Verbot von Gen-Mais gekämpft. Das wir gemeinsam jetzt dieses Ziel erreicht haben, ist kaum zu glauben. Der Erfolg zeigt, dass sich ausdauernder und kreativer Protest im Internet sowie auf Straßen und öffentlichen Plätzen lohnt.
Allen voran Campact. Hier ist ein Film zu sehen über die Aktionen: www.campact.de/campact/spenden/support1

 

Ärzte ohne Grenzen haben für die Menschen im Kongo, die schon seit Jahren an Gewalt und Vertreibung leiden eine Website aufgebaut, auf der sie zu Wort kommen: www.lage-dramatisch.org

 

"Yes, we can!": Guantánamo schließen
Unschuldigen Uiguren in Europa Schutz gewähren!
Kampagne der Gesellschaft für bedrohte Völker
Bitte appellieren Sie an die europäischen Staaten, die bislang besonders zurückhaltend sind, damit die Europäische Union gemeinsam den bedrängten Uiguren Schutz bietet.

Der neue US- Präsident Barack Obama tritt ein schweres Erbe an. So will er das umstrittene US-Gefangenenlager Guantánamo schließen, in dem Menschenrechte grob verletzt wurden. Viele der Insassen wurden jahrelang festgehalten, obwohl sie unschuldig sind.

"Yes, we can!": So können wir in Europa tatkräftig Obama unterstützen und einen Beitrag zur schnellen Schließung des unseligen Gefangenenlagers leisten. Bitte appellieren Sie an den bayerischen Ministerpräsidenten, sich für eine Aufnahme einiger Uiguren im Freistaat Bayern einzusetzen. Denn in Bayern lebt die größte Exilgemeinde der Uiguren in Europa. Die Exilgemeinde hat bereits angeboten, den Flüchtlingen bei der Eingliederung zu helfen.

Zum Online-Appell an den Ministerpräsidenten von Bayern http://www.gfbv.de/emailprot.php?id=188&stayInsideTree=1

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident,

mit Sorge verfolge ich die Lage von 17 Uiguren aus China, die noch immer unschuldig in dem US-Gefangenenlager Guantanamo festgehalten werden. Bitte setzen Sie sich für eine humanitäre Lösung dieses Problems ein. Bitte sprechen Sie sich dafür aus, dass einigen dieser Uiguren in Bayern Zuflucht gewährt wird.  Denn in keiner anderen Region Europas leben so viele Angehörige dieser Nationalität aus China wie im Freistaat Bayern. Die in München lebenden Uiguren haben auch bereits angeboten, sich um die Betreuung dieser Flüchtlinge zu kümmern.

 

10. Januar 2009

http://www.avaaz.org/de/gaza_time_for_peace/98.php?CLICK_TF_TRACK 392,100 haben bereits unterschrieben. Wir haben unser erstes Ziel von 250,000 in nur 5 Tagen erreicht. Helfen sie uns auf 500,000

Diese Anzeigen werden diese Woche in der Washington Post und anderen Medien veröffentlicht:

 

 

Neujahr 2009

Jetzt ist das Leben.
Unter einer Sonnenuhr las ich: "Es ist schon später als du denkst."

Schon Bertrand Russel hat gesagt: "Wenn die Welt ein paar Generationen ohne Krieg auskommen könnte, würde ihr der Krieg schließlich genau so absurd erscheinen, wie das Duell uns heute erscheint.
Seit viertausend Jahren haben wir uns daran gewöhnt Kriege zu organisieren. Jetzt müssen wir es uns abgewöhnen."

Es gibt die Kampagne, die sich für einen Waffenstillstand in Gaza einsetzt. Bereits über 400 Menschen wurden in diesem eskalierenden Konflikt getötet. Es ist Zeit, unseren Regierungen klar zu machen, dass die fortwährende Gewalt zwischen Israel und Palästina ein Ende haben muss. Lasst uns 2009 für wahren Frieden zwischen den beiden einsetzen. Um mehr darüber zu erfahren und teilzunehmen, lesen sie die folgende email:

Liebe Freunde,

Während wir das Blutvergiessen in Gaza mit Schrecken wahrnehmen, bestürzt darüber, wie die Krise immer weiter ausser Kontrolle gerät, ist nur eine Sache klar -- die Gewalt wird nur zu mehr Leiden der zivilen Bevölkerung und weiterer Eskalation führen.

Es muss einen Ausweg geben. Bereits über 400 Menschen sind getötet worden und Tausende verletzt -- Raketen treffen Ashdod, tief im israelischen Kernland und beide Seiten bereiten sich auf eine Invasion vor. Zwar beginnt die Welt zaghafte Reaktionen zu zeigen, es wird jedoch mehr als Worte brauchen. Weder wird die aktuelle Gewalt aufhören, noch kann ein beständiger Frieden gesichert werden, wenn die internationale Gemeinschaft nicht eingreift.

Heute starten wir eine Kampagne die dem UN Sicherheitsrat und wichtigen Schlüsselmächten in diesem Konflikt überbracht werden wird. Darin werden diese aufgefordert umgehend zu handeln, einen Waffenstillstand zustande zu bringen, die humanitäre Krise anzusprechen und Schritte zu unternehmen, die wirklichen und dauerhaften Frieden aufbauen. Folgen Sie diesem Link jetzt, unterschreiben Sie die Petition und leiten diese an jeden weiter, den Sie kennen:

http://www.avaaz.org/de/gaza_time_for_peace/98.php?CLICK_TF_TRACK

 

 

 

18.12.08

die BUND NRW Naturschutzstiftung hat heute das Tagpfauenauge zum Schmetterling des Jahres 2009 gekürt, um auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam zu machen. Denn das Tagpfauenauge bildet wegen der Klimaerwärmung inzwischen regelmäßig eine zweite Generation im Spätsommer aus. Früher kam dies in Deutschland nur in den wärmsten Regionen oder in sehr lang andauernden Sommern vor.

Unter www.bund-nrw-naturschutzstiftung.de/schmetterling2009.htm finden Sie weitere Informationen zum Tagpfauenauge sowie kostenlose Fotos zum Herunterladen. Oder verschicken Sie wieder eine Ecard vom Schmetterling des Jahres, einen „Schmetterlingsgruß“!

Wir würden uns über eine kleinere oder größere Unterstützung unserer Arbeit zum Schutz der Schmetterlinge sehr freuen.

Kontonummer: 50 12345 501, BLZ 450 600 09 bei der Märkischen Bank. Unter www.bund-nrw-naturschutzstiftung.de/spende.htm haben Sie auch die Möglichkeit, online zu spenden.

 

 

12.12.08

Mutter Teresa sagte einmal: "Die Arbeit, die wir tun, ist nur ein Tropfen im Ozean. Aber gäbe es diesen Tropfen nicht, würde er im Ozean fehlen."

Der Energieversorger Vattenfall veranstaltet im Rahmen einer Klimaakademie Unterricht an Schulen in Brandenburg. Ein ähnliches Projekt läuft seit ein paar Wochen in Hamburg. Diese Kampagne ist nur ein weiterer Versuch des Konzerns, sich ein grünes Image zuzulegen:
www.greenpeace.de/themen/klima/kampagnen/klimaschutz

 

 

10.12.08

60. Geburtstag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte.
Resolution 217 A (III) der Generalversammlung
vom 10. Dezember 1948

UN-Generalsekretär Ban Ki-moon sagte: "Es ist nicht nur das heute am „meisten übersetzte Dokument der Welt“, sondern die „erste Darlegung von universellen Menschenrechten für alle Menschen in einem individuellen Kontext“.

Lesen Sie selber:
www.amnesty.de/umleitung/1899/deu07/001?lang=de%26mimetype%3dtext%2fhtml

 

Fairtrade wächst weiter

Im ersten Halbjahr 2008 ist in Deutschland der Umsatz von Fairtrade-zertifizierten Produkten erneut gewachsen. TransFair, der Verein zur Förderung des Fairen Handels, der das internationale Fairtrade-Siegel vergibt, stellte heute die Halbjahreszahlen 2008 vor. Verbraucherinnen und Verbraucher kauften seit Januar 2008 Fairtrade-gesiegelte Waren im Wert von rund 78 Mio. Euro. Das sind 15,5 Mio. mehr gegenüber dem Vorhalbjahr. Weltweit profitieren 720 Produzentenorganisationen in Afrika, Asien und Lateinamerika davon, dass Fairtrade weiter im Trend liegt.

Dieter Overath, TransFair-Geschäftsführer, sagte zur Entwicklung: "Fairtrade ist eine passende Antwort auf ein geändertes Konsumentenverhalten. Die Verbraucherinnen und Verbraucher erwarten qualitativ gute Produkte, die sozial und umweltverträglich hergestellt wurden. Die Lebensmitteleinzelhändler müssen nun entscheiden, ob sie dafür die passenden Produkte ins Regal stellen."

Im ersten Halbjahr 2008 kletterte der Absatz von Fairtrade-zertifizierten Produkten auf 12.000 Tonnen, ein Plus von sieben Prozent.

1. Advent 2008

Bis zum 24. Dezember auf www.transfair.org jeden Tag ein Türchen öffnen. Dahinter erwarten Sie winterliche Rezepte, Weihnachtsgeschichten aus aller Welt und viele Rätsel und Quiz, bei denen Sie tolle Preise aus der Fairtrade-Welt gewinnen können: T-Shirts und Taschen aus Fairtrade-Baumwolle, Fußbälle, Süßigkeiten oder Wein. Aber nur, wenn Sie das richtige Türchen finden!

 

30.11.08

youtube.com/watch?v=F-LFlHImwaQ&feature=related
faszinierendes Naturschauspiel am ewigen Eis. Sensationell, die Zuschauer applaudieren.

die geschwindigkeit der eisschmelze hat sich in den letzten jahren verdoppelt.
youtube.com/watch?v=Tik28A0jZGo&NR=1

auch im himalaya schmelzen die gletscher. im winter ist es jetzt am fuße von mount everest genau so warm wie im sommer.
youtube.com/watch?v=wD0IWb2w-jM&NR=1

 

Am 23. November 2008 um 16:00 Uhr kommt der Schamane und spirituelle Heiler Angaangaq zum Benediktushof


2007 bittet Angaangaq Willigis Jäger sein Ältester zu sein

Seit über einem Jahr ist das Thema des Klimawandels in allen Medien.

Das Arktis-Eis und besonders auch das kilometerdicke Eis in Grönland schmelzen schneller als erwartet. Das bewirkt Veränderungen im Salzgehalt der Meere und beeinträchtigt möglicherweise den Golfstrom, der das verhältnismäßig milde Klima Europas sicherstellt. Wir sind auch durch das Schmelzen der Gletscher in den Alpen betroffen.

Angaangaq ist ein international bekannter Stammesältester der grönländischen Eskimo-Kalaallit und vertritt die indigenen Interessen bei internationalen Vereinigungen wie den Vereinten Nationen. Er ist ein hochgeachteter und geschätzter Redner bei internationalen Konferenzen zu Umwelt und indigenen Themen. Er ist Mitglied im World Wisdom Council, Club of Budapest und zahlreichen anderen Organisationen. Seine fundamentale Botschaft ist, dass bei den Menschen „das Eis in ihren Herzen schmelzen muss", damit wir wirksam den Herausforderungen und Veränderungen durch den Treibhauseffekt und den damit verbundenen Folgen des Klimawandels begegnen können.

„Die größte Entfernung im Dasein der Menschheit ist weder von
dort nach hier, noch von hier nach dort. Es ist die Entfernung vom
Verstand zum Herzen. Um unsere innere Größe zu erfassen, um wie
ein Adler zu gleiten, müssen wir diese Entfernung bewältigen."

An diesem Abend wird uns die Eisschmelze in Grönland verdeutlicht. Danach hören und erleben wir die spirituelle Botschaft von Angaangaq, umrahmt von einer Zeremonie.

 

10.11.08

Die Strahlung der nach Gorleben rollenden Atommüll-Behälter ist nach Angaben der Umweltorganisation Greenpeace deutlich höher als bei früheren Castor-Transporten. Experten hätten in 14 Metern Entfernung eine 40 Prozent höhere Neutronenstrahlung gemessen als 2005.
"Dass man solche Behälter zulässt, ist eigentlich skandalös", sagte Greenpeace-Expete Smital. Als Konsequenz müssten entweder die Container verbessert oder weniger radioaktives Material transportiert werden. Dies gelte besonders, da künftig deutlich radioaktiveres Material aus der französischen Wiederaufbereitungsanlage La Hague nach Deutschland zurückgeschickt werde. Zugleich belegten wissenschaftliche Erkenntnisse, dass Niedrigstrahlung gefährlicher sei als gedacht.

 

Aus der Rede von Martin Luther King vor 40 Jahren:
Let us not wallow in the valley of despair, I say to you today, my friends.
And so even though we face the difficulties of today and tomorrow, I still have a dream. It is a dream deeply rooted in the American dream.

I have a dream that one day this nation will rise up and live out the true meaning of its creed: "We hold these truths to be self-evident, that all men are created equal."
I have a dream that one day on the red hills of Georgia, the sons of former slaves and the sons of former slave owners will be able to sit down together at the table of brotherhood.
I have a dream that one day even the state of Mississippi, a state sweltering with the heat of injustice, sweltering with the heat of oppression, will be transformed into an oasis of freedom and justice.
I have a dream that my four little children will one day live in a nation where they will not be judged by the color of their skin but by the content of their character.
I have a dream today!
I have a dream that one day, down in Alabama, with its vicious racists, with its governor having his lips dripping with the words of "interposition" and "nullification" -- one day right there in Alabama little black boys and black girls will be able to join hands with little white boys and white girls as sisters and brothers.

I have a dream today!

 

Der Mensch hat das Netz des Lebens nicht gewebt, er ist nur eine Masche dieses Netzes. Was immer er dem Netz antut, tut er sich an.
Indianisches Wissen

21'057 Unterschriften sind zusammengekommen – herzlichen Dank an alle, die ihre Stimme für faire Mode abgegeben haben! Mit Mammut und Odlo sind jetzt zwei Outdoor-Riesen der Fair Wear Foundation (FWF) beigetreten. Das Kapitel «Business as usual» ist damit für die Modebranche jedoch noch lange nicht abgeschlossen.


***** CCC-Kampagne: Quittung für Ignoranten.
Die Botschaft der 21'057 gesammelten Stimmen ist klar: Unfair produzierte Kleider sind unerwünscht! Die drei grössten textilen Ignoranten, Chicorée, Yendi und Zebra, haben bis heute auf keine Post der Clean Clothes Campaign reagiert: Transparenz und Dialog scheinen unerwünscht. Die Quittung dafür können sie sich persönlich abholen: In der Zürcher Bahnhofstrasse, vor dem Globus, werden am 30. Oktober 2008 um 10:00 Uhr die Petitions-Unterschriften übergeben. Die Kampagne im Rückblick:
http://www.fairemode.ch

***** Triumph – der Fall geht weiter.
Vom 23.9.-04.10.2008 war eine Gewerkschaftsdelegation aus Thailand in Europa unterwegs, um Gewerkschaften und NGOs zu treffen und das Triumph-Management in Zurzach zum Handeln aufzufordern. Nach einem ergebnislosen Treffen wird der Fall «Triumph» nun auf internationaler Gewerkschaftsebene weitergedreht. Die Einschüchterungstaktiken und Schikanen in Thailand gehen derweil weiter.
http://www.evb.ch/p14701.html

Das revolutionäre T-Shirt
Ein T-Shirt beweist: Faire Mode ist möglich! Die Realität der Modebranche ist alles anders als glamourös: Hungerlöhne, Ausbeutung und Umweltzerstörung sind in der Textilbranche nämlich an der Tagesordnung. Dass es aber auch anders gehen kann, hat die Erklärung von Bern (EvB) bewiesen. Sie hat im Frühjahr 2008 ein T-Shirt lanciert, bei dem die gesamte Produktionskette fair und ökologisch ist. Den Entstehungsprozess dieses aussergewöhnlichen (und leider ausverkauften) T-Shirts – von der Auswahl der Baumwolle in Burkina Faso bis zum Annähen der Etiketten im indischen Tirupur - hat der Filmemacher Matthias Stickel begleitet. Er gewährt einen eindrücklichen Blick hinter die glitzernden Fassaden der Modebranche.

Schlusswort zur Kultur des Friedens von Horst-Eberhard Richter:
www.johansson.tv/cee-jay/ippnw/2008/20080914/20080914-03d.html

 

15. bis 28. September
Faire Woche 2008 unter dem Motto "Doppelt gut! Bio im Fairen Handel".

Die Faire Woche ist eine bundesweite Aktionswoche rund um das Thema Fairer Handel. Auch 2008 sind zahlreiche Veranstaltungen von Weltläden, Aktionsgruppen, Supermärkten, Kantinen und Einzelpersonen geplant, mit dem gemeinsamen Ziel, den Fairen Handel in Deutschland noch stärker ins öffentliche Bewußtsein zu rücken.

Der Faire Handel
ermöglicht den benachteiligten Produzentenfamilien in Afrika, Asien und Lateinamerika eine Verbesserung ihrer Lebens- und Arbeitsbedingungen;
steht für partnerschaftliche und verlässliche Handelsbeziehungen;
stellt die Menschen in den Mittelpunkt und fördert soziale Gerechtigkeit
setzt sich ein für den schonenden Umgang mit der Natur und den natürlichen Lebensgrundlagen;
nimmt Stellung zu den wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen im internationalen Handel.
Doch das ist noch nicht alles: Informationen und Bildungsangebote gehören ebenfalls zum Fairen Handel. Der Faire Handel mit Kaffee, Tee, Gewürzen, Honig, Schokolade, Orangensaft, Bananen, Rosen, Reis, Kunsthandwerk oder Textilien mit fair gehandelter Baumwolle  bietet eine konkrete Handlungsalternative.

Im Jahr 2007 ist der Absatz von Fairtrade-zertifizierten Produkten in Deutschland um 33 Prozent auf  24.000 Tonnen gestiegen. Von diesem Erfolg profitieren insbesondere Produzenten-Organisationen in Afrika, Asien und Lateinamerika, die allein über den deutschen Markt mehr als 21,5 Millionen Euro Direkteinnahmen erhalten haben. www.transfair.org


Am 22. September findet in Berlin der 1. Kongress zum Thema "Fairtrade im Handel" statt. Die Veranstaltung wird von TransFair und der Zeitschrift "Der Handel" organisiert.
Die Veranstaltung findet in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stifung statt,
Tiergartenstraße 35, 10785 Berlin, stattfinden.

 

 

03.09.08

Von der Gesellschaft für bedrohte Völker erreicht uns folgender Hilferuf:
"Der Völkermord in Darfur ist neuerlich eskaliert – Millionen bedrohter Menschen brauchen dringend Schutz und Hilfe.


Foto: Mia Farrow

SOS DARFUR - WO ist die UNAMID?!
Nicht einmal in Flüchtlingslagern sind die Menschen in Darfur vor der mörderischen Gewalt der sudanesischen Regierung sicher.
Am 25. August rückte die sudanesische Armee mit gepanzerten Fahrzeugen ins Flüchtlingslager Kalma in Darfur ein und tötete 85 Flüchtlinge, in der Mehrzahl Frauen und Kinder.
Die internationale Schutztruppe UNAMID unternahm offenbar nichts, um das Morden zu beenden. Sie verfügt über viel zu wenige Hubschrauber - von den geplanten 26.000 Blauhelmsoldaten wurden erst 9.000 stationiert. Davon kommt nur ein einziger aus Deutschland.

Im Bundesrat wird am 16. September über die deutsche Unterstützung der UNAMID abgestimmt – bitte fordern Sie die Vertreter der Regierungsparteien auf, die Friedenstruppe DRINGEND zu verstärken!"
> Zum Online Appell

 

12.08.08

Ich schloss mich einem weltweiten Handschlag an, der mit dem Dalai Lama in London begann und nun von Tausenden bis nach Peking weitergereicht wird - hier können sie sich anschließen:
http://www.avaaz.org/de/handshake/98.php?CLICK_TF_TRACK

Hier ist die ursprüngliche Email von Avaaz:

Liebe Freundinnen und Freunde
Die Olympischen Spiele in Peking beginnen nun, und die Welt betrachtet sie mit gemischten Gefühlen. Dies ist ein Moment, der uns einander näher bringen soll, und wir sollten den Menschen in China ihre Freude zugestehen – aber die chinesische Regierung hat immer noch keinen nennenswerten Dialog mit dem Dalai Lama eingeleitet</b> oder ihre Haltung gegenüber Burma, Darfur oder anderen drängenden Fragen geändert.

Was noch schlimmer ist: Extremisten in China verbreiten die Auffassung, dass olympischer Aktivismus wie der unsere gegen China gerichtet sei. Wir können nicht schweigen, aber wir dürfen es auch nicht zulassen, dass unsere Bemühungen dazu missbraucht werden, Menschen in Lager zu spalten. Was können wir also tun? Die Antwort gibt uns der Dalai Lama selbst, mit einer unmissverständlichen Geste des olympischen Geistes und der Freundschaft: einem Handschlag.

Er begann in London und wurde von Tausenden von uns von Hand zu Hand weitergereicht. Nun ist der Handschlag online gegangen und geht kreuz und quer über den Erdball auf seinem Weg nach Peking. Wir alle können mitmachen, ob wir Chinesen sind oder nicht, und er kommt mit einem Versprechen: dass wir ALLE unsere Regierungen zur Rechenschaft ziehen, wenn sie versagen, sei es in Tibet, im Irak, in Burma oder anderswo. Wir werden unsere Nachricht in einer kühnen Medien-Kampagne in Hong Kong und auf der ganzen Welt verkünden: Klicken Sie hier, um zu sehen, wie der olympische Handschlag begann, registrieren Sie sich, um mitzumachen, und sehen Sie zu, wie er rund um die Welt geht --

http://www.avaaz.org/de/handshake/98.php?CLICK_TF_TRACK

Der weltweite Aufschrei hat die Sache ein wenig vorangebracht, doch von seiten der chinesischen Behörden gibt es bis heute starken Widerstand. Wenn wir nach den Spielen Fortschritte und nicht Rückschritte sehen wollen, müssen wir zweierlei klarstellen: dass unsere Stimmen nie zum Schweigen gebracht werden können, und dass unsere Absichten positiv sind.

Wir haben eine letzte Chance, den olympischen Gedanken wieder aufleben zu lassen, mit der Botschaft der Freundschaft und des Dialogs, die uns mit dem Dalai Lama verbindet. Je mehr Menschen bei dem globalen Handschlag mitmachen, umso mehr Wirkung wird unsere Botschaft zeigen, wenn sie die chinesischen und internationalen Medien erreicht. Also senden Sie diese Email bitte weiter, rufen Sie alle Menschen auf mitzumachen. „Eine Welt, ein Traum“ ist ein Ideal, das größer ist als die Olympischen Spiele –es ist Zeit, dass alle Menschen der Welt es für sich in Anspruch nehmen.

Hochachtungsvoll

Paul, Ricken, Ben, Milena, Graziela, Iain, Pascal, Veronique und das ganze Avaaz Team

In einer repräsentetiven Meinungsumfrage sprachen sich 92% der befragten Avaaz Mitglieder für diese Kampagne anstelle von einem Boykott aus. Es gibt einen eindeutigen Konsens, dass die zur Zeit die richtige Strategie für unsere Botschaft ist.

Hier finden Sie mehr Informationen über die Stellungsnahme des Dalai Lama bezüglich der Olympischen Spiele, Tibet und China:<br><br>
Der Dalai Lama hat sich nicht für einen Boykott ausgesprochen. Er fordert stärkere Autonomie innerhalb Chinas für seine Heimat.

http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/76238">

Stellungsnahme (leider nur auf Englisch) hier:

http://www.dalailama.com/news.286.htm

 

 

02.07.08

"Wenn wir über die Straße gehen, nehmen uns unsere Eltern an die Hand. Wenn wir aber in die Zukunft gehen, nehmen wir unsere Eltern an die Hand" sagt Felix Finkbeiner, 10 Jahre alt. Als er in der Schule ein Referat über den Klimawandel hielt, kam ihm die Idee eine Million Bäume zu pflanzen. Inzwischen wird er nicht nur von 150 Schulen, sondern auch vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen und der Fa. Toyota unterstützt, die das Projekt sponsert.

 

07.06.08

die ersten Nachrichten über den Störfall im slowenischen Atomreaktor Krsko haben bei vielen von uns Erinnerungen an Tschernobyl wach gerufen. Auch wenn diesmal die große Katastrophe ausblieb: Einmal mehr wurden wir an die Gefahren erinnert, die von Atomreaktoren ausgehen - insbesondere von Anlagen in Osteuropa.

Die Mahnung kommt zum rechten Zeitpunkt: In den nächsten Tagen entscheidet die EU-Kommission über ihre Stellungnahme zum Bau zweier Reaktoren im slowakischen Mochovce. Die Anlagen wären auf dem Stand der russischen Kraftwerkstechnik der 1970er Jahre. Selbst eine druckfeste Schutzhülle würde fehlen. Ohne die Zustimmung der Kommission ist das Projekt kaum finanzierbar.

Unterzeichnen Sie unseren dringenden Appell an die Kommission:
http://www.campact.de/atom2/sn2/signer

Informieren Sie Freunde über die Aktion:
http://www.campact.de/atom2/help/recommend

Überall in Europa gibt es Mail-Aktionen an die Kommission. Gemeinsam müssen wir den atomkritischen Rückenwind nutzen! Denn die Entscheidung für  Mochovce würde auch dem Bau etlicher weiterer, geplanter Schrottreaktoren in Osteuropa Tür und Tor öffnen.

 

 

Dienstag, den 3. Juni 2008

Der folgende Artikel hat mich gerade von Avaaz erreicht und ich habe die Petition unterschrieben und möchte es Ihnen auch ans Herz legen.

die Welthungerkrise breitet sich rasant aus -- anhaltend steigende Preise bringen Milliarden von Menschen in Bedrängnis und lösen Aufstände von Bangladesch bis Südafrika aus. Hilfsorganisationen berichten, dass 100 Millionen Menschen weltweit unmittelbar vom Hungertod bedroht sind.

In Reaktion darauf haben die Vereinten Nationen diese Woche ein Notstandsgipfeltreffen in Rom einberufen. Es ist an uns, schnelle, massive und koordinierte politische Maßnahmen von unseren Regierungen zu fordern -- keine halbherzigen Aktionen oder oberflächliche Lösungen.

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon wird unsere Petition am Mittwoch um 9:30 Uhr italienischer Zeit persönlich entgegennehmen. Dies ist eine großartige Gelegenheit, unserer Stimme direkt bei den Regierungschefs Gehör zu verschaffen. Dafür benötigen wir jedoch eine halbe Million Stimmen innerhalb der nächsten 48 Stunden!

Bitte klickt auf den Link, um die Petition zu unterschreiben und leitet diese E-mail an alle weiter, die ihr kennt:

http://www.avaaz.org/de/global_food_crisis/30.php

200.000 Avaaz-Mitglieder haben sich bereits unserem Aufruf zu Notstands-Hungerhilfe und nachhaltigeren Lösungen wie Investitionen in die Nahrungsproduktion direkt in den betroffenen Ländern angeschlossen. Unsere Kampagne startete als Antwort auf einen an uns gesendeten persönlichen Video - Hilferuf der Außenministerin von Sierra Leone, wo 90% der Bevölkerung unter Hunger leiden (Klickt oben auf den Link, um das Video zu sehen).

Die Welthungerkrise, wie auch die Klimakatastrophe, ist eine Notfallsituation, die unsere gesamte Erde betrifft. Sie ist ein weiteres Zeichen dafür, wie verflochten und zerbrechlich das Gleichgewicht unserer Welt ist - und wie wir alle zusammenarbeiten müssen, über alle Grenzen und Unterschiede hinweg, um sie und uns selbst zu retten.

Hoffnungsvoll,

Paul, Ricken, Graziela, Veronique, Ben, Galit, Iain, Pascal, Milena und das ganze Avaaz-Team

P.S. Hier ist ein Link zu vorangegangenen Avaaz-Kampagnen:

http://www.avaaz.org/de/report_back_1

Und hier weitere Hintergrundinformationen zur Welthungerkrise:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,551584,00.html
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,556808,00.html
http://www.stern.de/politik/ausland/617343.html?q=welthungerkrise

Es sind die individuellen Träume, die zum kollektiven Traum führen, und nicht umgekehrt."
Muhammad Yunus, Friedensnobelpreisträger

 

good news

der Bundestag hat die Änderung des Gentechnik-Gesetzes beschlossen. Campact und Umweltorganisationen haben mit dem Protest viel erreicht: Die Haftungsregeln wurden nicht verwässert - damit bleibt die wichtigste Hürde gegen den Anbau von Gentechnik bestehen. Wir können uns weiterhin im Standortregister informieren, wo Gentechnik angebaut wird. Und mit der Kennzeichnung "ohne Gentechnik" können wir Milch, Eier und Fleisch mit Gentechnik zum Ladenhüter machen.
Der Durchmarsch der Gentechnik auf unsere Felder findet nicht statt. Trotzdem bleibt die gesetzliche Regelung hinter dem zurück, was zum Schutz der gentechnikfreien Landwirtschaft notwendig wäre.
Lesen Sie die Analyse:
http://www.campact.de/gentec/abschlusstext

 

Erde, du liebe, ich will.
Rainer Maria Rilke

 

25.01.08

Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos forderte gestern der UN-Generalsekretär sicherere Wasservorräte für alle bereitzustellen. Vertreter der Industrie verwiesen darauf, dass auch für die Unternehmen eine gesicherte Wasserversorgung unverzichtbar sei.

Tatsache ist, dass sich die Großkonzerne im Wasserbereich vor allem in Manila, Bolivien, Indien und Indonesien engagieren. "In einer Gegend Indonesiens, in der die Bevölkerung ohnehin in Armut lebt, hat der französische Wassermulti Danone Land gekauft, um aus unterirdischen Wasservorkommen sein Flaschenwasser abzufüllen. Durch intensive Förderung sinkt der Grundwasserspiegel, und die Bauern haben nicht mehr genug Wasser für den Reisanbau. In vielen armen Gegenden der Welt ist das Leitungswasser zudem so schlecht und das Leitungssystem so marode, dass eigentlich nur Flaschenwasser benutzt werden kann, wovon Wasser-Konzerne profitieren."
(Aus einem Gespräch mit dem Wasserspezialisten Jens Loewe von Doris Kleinau-Metzler in "a Tempo"/Das Lebensmagazin/Januar 2008.) Das Buch von Jens Loewe/ Das Wassersyndikat/ ISBN 978-3-85636-190-7

 

Gute Nachrichten:

Durch Dr. Klaus Eckert (siehe weiter unten, Beitrag im Oktober 2006) bin ich auf das Projekt lets help www.lets-help.org aufmerksam gemacht worden. Hier recherchieren die erfahrenen Projektleiter persönlich in Afrika und Asien, um zu helfen.
"Die Not und Verzweiflung in unserer Welt vermögen wir kaum zu erfassen. Sie machen uns hilflos und ohnmächtig, womit niemandem geholfen ist. Doch die Not und Verzweiflung eines einzelnen Menschen können wir spüren und konkret etwas dagegen tun. Jeder von uns!" Gereon Wagener,lets help.

Lesen Sie selber:
Projects for help
- Beeindruckende Projekte auf unserer Reise, die Ihre Aufmerksamkeit verdienen.
People who help - Herausragende Menschen, die sich für andere einsetzen und denen unser Respekt gebührt.
Die Philosophie stimmt. Die Beiträge sind überzeugend, die Projekte werden überprüft, und ich habe den Eindruck, dass das Geld wirklich ankommt.

Viele KursteilnehmerInnen wünschen, dass Geld für Kinder nach Afrika geht. Heute habe ich folgendes Projekt ausgesucht, um Gelder zu überweisen. Es ist auch hier Hilfe zur Selbsthilfe:

Keinen Bock mehr aufs Leben auf der Straße
Ex-Streetkid eröffnet Zufluchtstätte für Straßenkinder

Bericht aus Kisumu, Westkenia: „Fünfzehn Jahre meines Lebens habe ich auf der Straße gelebt. Ich habe gestohlen, Menschen überfallen und ausgeraubt und habe sieben Jahre im Gefängnis verbracht.“ In erstaunlicher Offenheit erzählt der heute 26-jährige Dancan Omondi über seine Vergangenheit als Straßenkind.

Vor Dancan sitzen 29 Kinder auf dem Boden. Sie alle hat er von der Straße geholt und lebt mit ihnen in zwei kleinen Räumen eines einfachen Steinhauses in „Nalenda-B“, einem Slumgebiet am Stadtrand von Kisumu. In den ernsten Gesichtern der Kinder kann man die Härte des Lebens, das sie geführt haben, erkennen.

Der 12-jährige Isaak lebte sieben Jahre auf der Straße, bevor er Dancan traf. Nachdem seine Eltern an AIDS gestorben waren, lebte er für kurze Zeit bei seinem Onkel. „Dieser nutzte mich nur aus. Ich musste all die Drecksarbeit erledigen und wurde oft geschlagen. Eines Tages bin ich einfach abgehauen und nie mehr zurückgekehrt.“ Für seine zwölf Jahre hat der kleine Isaak bereits viel Schreckliches erlebt. „Es war ein gefährliches Leben. Wir mussten uns oft von der Polizei verstecken und schliefen in den Kanalrohren. Zwei meiner Freunde sind bei heftigen Regenfällen darin ertrunken. Man hat sie nie mehr wiedergefunden.“ Weiter schildert er den täglichen Kampf ums Überleben. „Wir haben das gegessen, was die reichen Leute weggeschmissen haben. Manchmal haben wir mehrere Tage nichts zu essen bekommen. Wenn der Hunger zu groß wurde, haben wir gestohlen, was immer wir kriegen konnten.“

Es fällt schwer, Kinder wie Isaak für ihr Verhalten zu verurteilen. „Die Leute nennen uns Diebe. Doch wenn man über Tage nichts zu essen bekommen hat, dann wird jeder Mensch zum Dieb!“ Der 17-jährige Max stimmt ihm zu und ergänzt. „Das beste Mittel gegen den Schmerz des Hungers ist ‚Glue'.“ Das Inhalieren des Klebstoffs ist bei Straßenkindern sehr beliebt. Es ist die billigste und leicht erhältlichste Droge und wirkt sofort. Doch fatal sind die Folgen. Mit jedem Einatmen der Klebstoffdämpfe werden Lungenzellen zerstört. Der heftige Husten von Max verrät, dass auch seine Lunge bereits stark geschädigt ist.

Die Schilderungen von Isaak und Max stehen stellvertretend für die Schicksale all der 20 Jungen und neun Mädchen, die heute zusammen mit Dancan in den beiden winzigen Räumen leben. Es fehlt ihnen an allem. Die Kinder schlafen auf Strohmatten. Matratzen und Decken gibt es nicht. „Doch das wichtigste ist zunächst einmal, dass wir für alle Kinder genug zu essen haben“, so Dancan. Selbst dafür reicht das wenige Geld, das sie haben, nicht immer.

Mittlerweile ist aus der Initiative von Dancan eine kleine Kinderorganisation entstanden, die bei der Distriktregierung im November 2006 als „Kisumu Ex-Street Boys Youth Group“ registriert und als gemeinnützig anerkannt wurde. Bisher müssen sich die Kinder das Geld für ihr Essen weitestgehend selbst erarbeiten. „Wir haben einen kleinen Gospelchor gegründet“, erklärt Dancan, „mit dem wir jeden Sonntag in verschiedenen Kirchengemeinden auftreten und mit unseren Liedern um Lebensmittel oder kleine Spenden bitten.“ Zusätzlich verdienen die älteren Kinder in ihrer Freizeit ein wenig Geld durch Gartenarbeit. Dennoch reicht es hinten und vorne nicht, und so ist die noch junge Organisation auf der Suche nach regelmäßiger und zuverlässiger Unterstützung.

„Unser Ziel ist es, zunächst einmal die wichtigsten Grundbedürfnisse der Kinder verlässlich abzusichern und dafür zu sorgen, dass alle Kinder zur Schule gehen können“, erklärt Dancan. „Wir brauchen dringend einen weiteren Raum, in dem die Mädchen separat untergebracht werden können, dazu Decken und wenn möglich Matratzen, so dass die Kinder nicht mehr auf dem Boden schlafen müssen. Darüber hinaus fehlt es an Kleidung, medizinischer Versorgung sowie an Geld für die Schulgebühren, Schulbücher und Uniformen.“

Trotz aller Schwierigkeiten sind die Kinder fest entschlossen, nicht wieder auf die Straße zurückzugehen. „Hier haben wir zumindest ein Dach über dem Kopf und werden nicht jede Nacht von der Polizei gejagt“, meldet sich Max erneut zu Wort. Zu wach sind ihre Erinnerungen an die Zeit auf der Straße. Die Kinder berichten von gewalttätigen Übergriffen älterer Straßenkinderbanden sowie von sexuellem Missbrauch durch Männer, die nachts gezielt nach ihnen gesucht haben. Sie lebten ständig in Angst und waren auf der Flucht. Einen sicheren Ort gab es nicht für sie. Dancan weiß, was sie durchgemacht haben. Er ist selbst einer von ihnen und die Kinder sind stolz auf ihn. Für die Kinder ist er nicht nur eine Mischung aus Chef und Vater, sondern auch ein Vorbild.

Bei der von Dancan Omondi gegründeten “Kisumu Ex-Street Boys Youth Group” handelt es sich um ein kleines und noch völlig unbekanntes Projekt, auf das wir durch Sister Angelina, eine kenianische Franziskanerschwester, aufmerksam wurden, die in den Slums von Kisumu arbeitet und die Ex-Straßenkindergruppe regelmäßig besucht. „Bisher war niemand bereit, den Kindern wirklich zu helfen. Ehemaligen Straßenkindern traut man offensichtlich nicht zu, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen“, erklärt Sister Angelina. „Doch die Kinder sind fest entschlossen und sehr diszipliniert. Ich bin davon überzeugt, dass sie es schaffen und werde alles dafür tun, ihnen zu helfen!“

Obwohl die Kinder und das Projekt dringend auf finanzielle Hilfe angewiesen sind und die Initiative Dancans zutiefst überzeugend ist, waren auch wir zunächst noch ein wenig vorsichtig. Dies schien Sister Angelina zu spüren und bot uns an, sämtliche Unterstützungsgelder für die Gruppe zu verwalten und die sachgemäße Verwendung sicherzustellen. Nachdem auch die zuverlässige Abwicklung der finanziellen Unterstützung gewährleistet ist, steht unser Entschluss zur Unterstützung von Dancan und der „Kisumu Ex-Street Boys Youth Group“ fest.

Bitte helfen Sie mit! Let's help braucht Ihre Unterstützung
Bitte helfen Sie mit, dass 29 ehemalige Straßenkinder ein neues Leben beginnen können. Die Kinder brauchen dringend: Matratzen und Decken, Kleider und Schuhe, Schuluniformen, Schulbücher, Hefte und Stifte, verschiedene Dinge des täglichen Bedarfs wie Seife, Zahnbürsten, Zahnpasta, etc., eine ausreichende Kücheneinrichtung mit Töpfen und Pfannen sowie Tellern, Tassen und Besteck.
Darüber hinaus benötigt die Organisation finanzielle Unterstützung für die täglichen Mahlzeiten sowie die monatliche Miete.

Weitere Hinweise zum Projekt finden Sie bei www.lets-help.org unter der Rubrik „Projects for help“. Die Bankverbindung ist unter „Möglichkeiten der Hilfe“ aufgeführt. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Weitere Informationen über die Organisation via Let's help oder direkt unter:
Kisumu Ex-Street Boys Youth Group
Adresse: P.O. Box 879, Kisumu, Kenya
Kontakt: Dancan Omondi
Telefon: +254 72 3048957
e-Mail: kisumuextreetboys@yahoo.com

 

 

01.01.08

Du neues Jahr, sei ein Jahr des Lichtes,
der Wärme, des Schaffens und des guten Weins.
Nimm den Wucherern das Getreide
und lass das Getreide wuchern.
Setze dem Überfluss Grenzen
und lasse die Grenzen überflüssig werden.
Schenke den Fröhlichen Wein
und den Weinenden Fröhlichkeit.
Gib den Messen bessere Käufer
und lasse die Kaufleute besser messen.
Schenke unseren Freunden mehr Wahrheit
und der Wahrheit mehr Freunde.
Gib den Weisen Macht
und den Mächtigen Weisheit.
Gib den Regierungen ein besseres Deutsch
und den Deutschen bessere Regierungen.
Gib jedem Glauben seine Freiheit
und mach die Freiheit zum Glauben Aller.

Die Herkunft dieses Neujahrstextes ist leider nicht eindeutig auszumachen. Soviel ist aber bekannt: Im 19. Jahrhundert kursierte er in verschiedenen Fassungen. Mit dem vorliegenden Text begrüßte allem Anschein nach der Frankfurter Michael Bing das neue Jahr 1862.

 

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