17.01.2012
Es stellt sich immer mehr die Frage, wie können wir Menschen überleben? Wie bewahren wir die Schöpfung?
Nur durch einen epochalen Bewusstseinswandel. Durch eine Veränderung in unserer Wahrnehmung. In unserem Alltagsbewusstsein ist die Intuition und eine tiefere Wahrnehmung überlagert von unseren Konditionierungen. Das Bewusstsein kann nur durch eine Wahrnehmung jenseits unserer Konzepte, jenseits unseres Egos erweitert werden. Wir sind etwas anderes als wir denken. Ein konsequenter spiritueller Übungsweg, der in die Erfahrung unseres Wesens führt, lässt uns die Veränderung sein, die in der Welt geschehen soll. Aus diesem Sein kann ein anderer Umgang mit uns und den Ressourcen dieser Erde entstehen. Dazu braucht es auch eine Analyse der Fehlentwicklungen und daraus resultierend eine Entwicklung von alternativen Strukturen. Daraus können Aktionen entstehen, die das rasante Artensterben und die immer weiter fortschreitende Umweltzerstörung aufhalten.
Bauernhöfe statt Agrarindustrie
Demonstration – Kundgebung – Protesttafel
Sa, 21.01.2012 – 11:30 Uhr, Berlin Unterzeichnen Sie den Aufruf an die Bundeskanzlerin:
http://www.wir-haben-es-satt.de/index.php?id=107
- Subventionen an soziale, ökologische und Tierschutz-Kriterien binden
- Faire Regeln durchsetzen statt Agrarmärkte liberalisieren
- Heimisches Futter statt Gentechnik-Soja fördern - Spekulationen mit Lebensmitteln beenden - Exportsubventionen stoppen - Der Fleischindustrie den Geldhahn abdrehen
Wir schätzen die tägliche Arbeit der Menschen auf den Bauernhöfen. Sie müssen im Zentrum einer Reform stehen! Daher gehen am 21. Januar 2012 VerbraucherInnen, TierschützerInnen, UmweltschützerInnen, ImkerInnen, Bäuerinnen und Bauern gemeinsam auf die Straße.
40 verschiedene Interessengruppen aus der Lebensmittelbranche und der Landwirtschaft haben sich zu der Kampagne "wir haben es satt!" zusammengeschlossen.
Die Agrarindustrie verursacht Dioxinskandale, Gentechnik im Essen und Tierleid in Megaställen. Sie verschärft Hungerkrisen, den Klimawandel und das Höfesterben. Zurück bleiben ausgeräumte Landstriche und Monokulturen.
EU und Bundesregierung fördern diese Agrarindustrie jedes Jahr mit Milliarden Euro an Subventionen. Doch die Chance, diese Politik zu ändern, war noch nie so groß. Jetzt werden die entscheidenden Weichen für die Agrarpolitik bis 2020 gestellt. Bisher blockiert die Bundesregierung eine echte Reform.
Ja zur bäuerlich-nachhaltigen Landwirtschaft.
Ja zum Menschenrecht auf Nahrung.
Respekt vor den Tieren in der Landwirtschaft.
16.01.2012
Die Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft verköstigt auf der Grünen Woche in Berlin Currywürste für die Welthungerhilfe .
Es ist doch allgemein bekannt, dass der hohe Fleischkonsum in den Industrieländern maßgeblich zum Welthunger beiträgt. Denn um 1 Kilokalorie aus tierischen Lebensmitteln zu erzeugen, werden durchschnittlich 7 pflanzliche Kilokalorien benötigt. Die pflanzlichen Kalorien, die in einer einzigen „Currywurst gegen den Welthunger“ stecken, könnten demnach einen erwachsenen Menschen einen ganzen Tag lang satt machen.
Für die deutsche Massentierhaltung werden jährlich über 5 Millionen Tonnen Soja aus Südamerika importiert. Das entspricht einer Fläche von 2,2 Millionen Hektar. Auf dieser Fläche könnte man so viele Lebensmittel ökologisch produzieren, um 12 Millionen Menschen ein Jahr lang ausgewogen zu ernähren.
11.01.1012
Guantánamo schließen Vor zehn Jahren, am 11. Januar 2002, wenige Monate nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001, wurden die ersten Häftlinge in das US-Gefangenenlager Guantánamo auf Kuba überführt. Seitdem wurde das Lager weltweit aufgrund schwerer Menschenrechtsverletzungen bekannt, darunter willkürliche Festnahmen, geheime Inhaftierungen, Folter und andere Misshandlung, außerordentliche Überstellungen und unfaire Gerichtsverfahren.
Zehn Jahre später befinden sich noch immer über 150 Gefangene in Guantánamo, der Großteil von ihnen in unbefristeter Haft ohne Anklage oder Gerichtsverfahren.
Einige davon waren sogar noch Kinder, als sie interniert wurden, bis heute befinden sie sich in Guantanamo.
Gemeinsam können wir etwas bewegen: Helfen Sie uns dabei, Guantánamo zu schließen. Unterzeichnen Sie die weltweite Petition an US-Präsident Obama: http://www.amnesty.de/guantanamo
München, 4. Januar 2012: Heute wurden vom Umweltinstitut München e.V. die letzten Stellungnahmen gegen das polnische Atomenergieprogramm bei den zuständigen polnischen Behörden eingereicht. An der Aktion des Umweltinstituts haben sich insgesamt 36.000 Bürgerinnen und Bürger beteiligt. Im Rahmen der von der EU geforderten Strategischen Umweltprüfung (SUP) hatten die deutsche Öffentlichkeit und Behörden bis heute Gelegenheit, Stellungnahmen zu verfassen oder die Musterstellungnahme des Umweltinstitut München e.V. zu unterzeichnen. http://umweltinstitut.org/pressemitteilungen/2012/pressemitteilung-36.000-stellungnahmen-gegen-das-polnische-atomenergieprogramm-957.html
Neujahr 2012
Für jedes verkaufte Hörbuch kommt 1,- EUR Projekten zugute, die benachteiligten Menschen zu einem würdigeren Leben verhelfen.
Bei folgenden kleineren Projekten bringen Menschen einen uneigennützigen Einsatz
um Benachteiligten zu helfen:
Vor etwa 10 Jahren begannen Afghaninnen und Afghanen aus Freiburg gemeinsam mit Deutschen Hilfslieferungen für Flüchtlinge in Afghanistan zu organisieren. Aus dieser gemeinsamen Arbeit entstand die
www.deutsch-afghanische-initiative.de
In Nepal ist der in Krisengebieten erfahrene Arzt Dr. Klaus Eckert dabei ein Gesundheitszentrum in der Provinz Gulmi aufzubauen. Sie liegt etwa zwölf bis vierzehn Autostunden von Kathmandu entfernt. www.brepal.de/
Durch den nimmermüden Einsatz von Astrid Vöhringer entstand und wächst auch in Nepal in einem entlegenen Tal ein Schulprojekt für Kinder.
www.nepal-schulprojekt.info
Hilfe zur Selbsthilfe leistet ein Projekt in Holland für alleinstehende Mütter mit behinderten Kindern in Armenien. Armenien ist das Armenhaus Europas. Es ist als hätten wir das vergessen. Die Initiatorin der Stiftung Rafael reist selbst zwei mal im Jahr auf eigene Kosten dorthin um nach den Lebensumständen von behinderten und hilfsbedürftigen Kindern zu schauen: www.strafael.nl
Folgende größere Organisationen scheinen mir unterstützenswert:
SOS-Kinderdorf seit fast 60 Jahren für Bedürfnisse, Anliegen und Rechte von Kindern. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen alleingelassene oder vernachlässigte Kinder sowie benachteiligte Familien: www.sos-kinderdorf.de
Was 1971 mit einem SOS-Kinderdorf an der Elfenbeinküste begann, entwickelte sich zu einem 45 Länder umfassenden Netzwerk: www.sos-kinderdorfinternational.org
Gesellschaft für bedrohte Völker: www.gfbv.de
PRO ASYL seit 25 Jahren für Flüchtlingsrechte: www.proasyl.de
AMNESTY INTERNATIONAL seit 50 Jahren weltweit für Menschenrechte, Kaum eine andere Organisation hat mit ehrenamtlich arbeitenden Gruppen für die Menschenrechte soviel erreicht wie Amnesty. Das einzige, was Amnesty noch nicht gelungen ist, sich selber überflüssig zu machen. Über die aktuelle Menschenrechtssituation weltweit: www.amnesty.org
deutschlandweit: www.amnesty.de
Ärzte ohne Grenzen leistet unabhängige medizinische Nothilfe in Krisen und nach Katastrophen in rund 60 Ländern weltweit: www.aerzte-ohne-grenzen.de
Greenpeace seit 40 Jahren internationale politische Non-Profit-Organisation, die den Umweltschutz zum Gegenstand hat: www.greenpeace.de
BUND für Umwelt und Naturschutz Deutschland: www.bund.net
RobinWood seit 30 Jahren aktiv für die Umwelt: www.robinwood.de/
Umweltinstitut München unabhängiger e.V., gegen Atomkraft, für gentechnikfreies Essen und für Ökolandbau: www.umweltinstitut.org
Menschen die in Krisengebieten tätig sind, erzählen immer wieder wie unsinnig oft gerade von großen Organisationen das gespendete Geld verschwendet wird. Wichtig scheint es vor Ort zuverlässige Einheimische zu haben, die sich mit Land und Sitten auskennen, um entsprechend kompetent zu helfen. Aber auch da hat kürzlich eine Traumatherapeutin, die aus einer Krisenregion zurückkam, erzählt, wie Gelder veruntreut wurden.
Bildung ist die Grundlage. Eine Entwicklungshelferin erzählte wie unsinnig es jedoch ist, wenn während einer Hungersnot eine bekannte Organisation mit Schulbüchern ankommt, wo die Kinder dringend Nahrung bräuchten.
Über zehn Jahre habe ich mit PLAN ein Mädchen auf den Philippinen unterstützt und mit dieser Organisation eine sehr fragwürdige Erfahrung gemacht. Die philippinische Betreuerin schrieb, dass das Kind sehr gut in der Schule wäre. Es schrieb selbst fast fehlerlose Briefe auf englisch und wollte Lehrerin werden. Gerne hätte ich diesem Mädchen eine weitere Ausbildung ermöglicht. Die Korrespondenz endete jedoch abrupt als sie 16 war. Ihre Mutter schrieb noch, dass ihre Tochter jetzt in Manila bei ihrer zwei Jahre älteren Schwester sei, die auch nach der Schule in die Stadt gegangen wäre, und jetzt in der Klinik ein Kind bekommen hätte und die Hilfe ihrer jüngeren Schwester bräuchte. Genau so wenig wie die Familie nicht das Geld für die Schulbildung hatte (dafür war ja PLAN zuständig), war es auch nicht möglich ihrer Tochter eine weitere Ausbildung zu finanzieren. Alle Korrespondenz läuft über PLAN (aus Sicherheitsgründen, wie mitgeteilt wird) und so konnte ich die Adresse der Familie nicht erfahren. Von der Organisation wurde mir gesagt, dass nur Kinder bis zum 16. Lebensjahr gesponsert werden können. Wie kommt es, dass PLAN soviel Geld für Werbung in allen möglichen Zeitschriften und im Internet ausgibt um SpenderInnen besonders für Mädchen in Entwicklungsländern zu gewinnen? Eigentlich müßte diese Organisation schreiben und auch den Patinnen und Paten mitteilen: "Nur bis zum Ende der regulären Schulzeit. Was mit den Mädchen danach geschieht, kümmert uns nicht." Auf meine Anfragen antwortete PLAN, ohne dass ich das noch wünschte, indem sie mir ein neues kleines Patenmädchen zuteilten.
Die beste Hilfe ist die Hilfe zur Selbsthilfe. Faire Waren kaufen mit dem Siegel: fair trade.
Wissen vermitteln: An dieser Stelle steht z. B. die gemeinnützige Stiftung Biovision in der Schweiz. Sie fördert seit über 10 Jahren die Entwicklung, Verbreitung und Anwendung von ökologischen, umweltfreundlichen Methoden, mit denen Menschen in Entwicklungsregionen sich selbst helfen können.
Wenn wir über E-mail von großem Unrecht, oder einfachem
politischem Einsatz per Mausklick oder Weiterleitung erfahren, oder unsere
Stimme in Listen eintragen sollen, dann können wir bei der TU-Berlin-Hoaxliste
sehen ob es sich um ein echtes Ansinnen oder eine Falschmeldung, um ein hoax handelt. http://hoax-info.tubit.tu-berlin.de/hoax/hoaxlist.shtml
Die deutsche Öffentlichkeit kann laut der Pressemitteilung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit bis zum 4. Januar 2012 zum Entwurf des polnischen Kernenergieprogramms Stellung nehmen. Das Umweltinstitut München hat sich sehr genau damit befasst und sammelt Unterschriften zu einem vom Institut vorgeschlagenen Brief. Er kann individuell abgeändert werden: www.umweltinstitut.org
14.12.2011
EU-Kommissar Oettinger plant in einem Grundsatzpapier 40 neue AKW für die EU.
24.11.11
Seit gestern Nachmittag rollen erneut Castoren ins Wendland. Jeder Atom-Transport dorthin zementiert Gorleben weiter als Endlager - obwohl der Salzstock dafür geologisch völlig ungeeignet ist. Fordern Sie von Umweltminister Röttgen das Aus für Gorleben!
19.11.11
Schon seit längerem wissen wir, dass reiche Länder in ärmeren Ländern, die teilweise vom Welternährungsprogramm unterstützt werden müssen, vermehrt Boden aufkaufen, um dort für sich Ernährung und Brennstoff anzubauen, während die Bevölkerung vor Ort oftmals hungert. 2008 wurde in vier Millionen Hektar Ackerland investiert, in 2009 waren es 56 Milliionnen Hektar (davon 70 Prozent in Afrika) - meist ohne Bezug zu lokalen Märkten oder Interessen.
18.11.11

Dominic Schindler Creations lassen sich von dem, was in der Welt passiert, inspirieren. SolarPower, basierend auf dem Desertec-Konzept, ist so eine Idee. Die Vorstellung hierfür ist ein vollkommen neuartiges solarthermisches Kraftwerk, in dessen Kern ein pneumatisch betriebener Sonnenreflektor sitzt. Dieser kann bei Bedarf, z.B. bei einem Sandsturm, eingefahren werden. Zudem ist diese Vision leicht transportier- und wartbar. Auch im Betrieb ist sie, durch die ständige Ausrichtung nach der Sonne, extrem effizient.
http://www.dominicschindler.com/2011/05/solarpower/
02.11.11
Solidar Suisse meldet heute:
George Clooney will seinen demnächst auslaufenden Werbevertrag für die Nespresso-Kapseln nur verlängern, wenn Nestlé ihm sowie gegenüber "Solidar Suisse" nachweist, dass die Arbeiter auf den Kaffeeplantagen nach den Kriterien des fairen Handels bezahlt und keine Kinder unter 18 Jahren beschäftigt werden", meldet heute die deutsche Tageszeitung . Lieber George, wir finden das super. Falls sich diese Meldung bestätigt, ist dies ein grossartiger Erfolg – vor wenigen Wochen hätten wir das noch nicht für möglich gehalten. Herzlichen Dank an alle, die unsere Kampagne unterstützt haben!
www.solidar.ch
04.10.2011
heute ist Welttierschutztag
Vanja Palmers und Anton, Felsentor in der Schweiz.
Schon drei Prozent weniger Fleischkonsum in den Industrieländern könnte dazu führen, dass eine Milliarde Menschen weniger hungern. Nur das Futter für eine Katze in den USA braucht soviel Anbaufläche wie das Essen für einen Menschen in Costa Rica.
29.09.2011
Heute wird der alternative Nobelpreis verliehen.
Jakob von Uexküll ist der schwedisch-deutsche Stifter. Ursprünglich hatte er der Nobelstiftung vorgeschlagen, einen Preis für ökologische Themen zu verleihen. Als diese ablehnte, kürte er 1980 selbst zwei geeignete Preisträger. 2007 gründete er den Weltzukunftsrat, dessen Mitglieder Politiker bei ökologischen und sozialen Themen beraten. Jakob von Uexküll sagt: "Der Right Livelihood Award will dem Norden helfen, eine Weisheit zu finden, die zu seiner Wissenschaft passt, und dem Süden, eine Wissenschaft zu finden, die seine alte Weisheit ergänzt."
http://www.wissenschaft-online.de/artikel/1124420
28.09.11
Natürlich gibt es westliche Werte, die es wert sind, verteidigt zu werden. Die Frage ist, zu welchem Preis. Der Westen denkt nicht in Zusammenhängen. Er denkt in getrennten Ressorts. Der Krieg gegen den Terror ist ein Ressort. Die Wirtschaft ein anderes. Die Demokratie ein Drittes. Aber man muss das alles zusammensehen. Wir erledigen alle brav unsere Ressortarbeiten und stellen dann erstaunt fest, dass wir ohne Bienen, die Blüten befruchten, nicht überleben können.
Arundhati Roy
22.09.11
Alle Proteste, alle Empörung weltweit halfen nichts: Der Oberste Gerichtshof der USA hat einen Aufschub der umstrittenen Hinrichtung des als Mörder verurteilten Troy Davis abgelehnt. In der Nacht wurde er im US-Bundesstaat Georgia durch eine Giftspritze hingerichtet.
20.09.2011
Macht bitte jetzt auch mit bei Amnesty International:
heute ist die Entscheidung gefallen: In 32 Stunden wird Troy Davis im US-Bundesstaat Georgia trotz fehlender Beweise hingerichtet.
Wir fordern den Begnadigungsausschuss auf, seine Entscheidung nochmals zu überdenken. Sonst kann nur noch der Bezirksstaatsanwalt von Chatham County (Savannah) die Hinrichtung verhindern indem er sich selbst für eine Begnadigung ausspricht.
Es bleibt wenig Zeit. Daher starten wir eine Eilaktion und schicken 1.000 Faxe an den Bezirksstaatsanwalt Larry Chisolm. Nutzen Sie jetzt das Amnesty Fax-Tool und senden Sie Larry Chisolm eine Nachricht. Wenn viele von uns Faxe schicken, können wir genug Druck aufbauen um die Aussetzung der Hinrichtung zu ermöglichen.
Klicken Sie jetzt, um kostenlos ein elektronisches Fax zu versenden und laden Sie anschließend Ihre Freunde zum Mitmachen ein:
http://action.amnesty.de/p/dia/action/public/?action_KEY=8137
Kein Justizwesen der Welt ist frei von menschlichen Fehlern und Vorurteilen.
Seit 20 Jahren sitzt der US-Amerikaner in einer Todeszelle im Bundesstaat Georgia und wartet auf die Vollstreckung seines Todesurteils für einen Mord, den er bis heute bestreitet. Dreimal sollte Troy Anthony Davis schon sterben. Jedes Mal wurde seine Hinrichtung im letzten Moment aufgeschoben.
Trotz fehlender Beweise war Davis 1991 schuldig gesprochen worden, den Polizisten Mark Allen McPhail ermordet zu haben. Augenzeugen wollen die Tat beobachtet haben. Im Prozess belasteten deren Aussagen den damals 22-Jährigen so schwer, dass er zum Tode verurteilt wurde. Mittlerweile haben sieben der neun ursprünglichen Zeugen ihre Aussagen widerrufen. Eine Tatwaffe oder DNA-Spuren, die auf ihn als Täter hingedeutet hätten, wurden nie gefunden.
20. September 2011
Weltkindertag
Eine Familie bestellt ein Mittagessen im Restaurant. Für den Jüngsten bestellt die Mutter Schnitzel mit Pommes. Er sagt zur Serviererin: "Ich möchte gerne einen Hot Dog." Die Mutter: "Sie bringen dem Kind Schnitzel und Pommes." Die Serviererin zu dem Jungen: "Mit Mayo oder Ketchup?" Der Junge: "Beides". Die Serviererin: "Kommt gleich." Etwas später bringt sie das Essen für die ganze Familie, dem Jungen einen Hot Dog mit Mayo und Ketchup zum Entsetzen der Mutter. Genüsslich beißt der Junge in seine Wurst. Alle essen schweigend. Nach einer Weile sagt er: "Wisst ihr was? Die meint ich bin echt."
08.09.2011
"Das Essen das wir allein in Europa wegwerfen,
könnte zwei mal die Hungernden ernähren."
Unsere Verschwendung verstärkt den Hunger in der Welt!
Ein Film über Lebensmittelverschwendung
TASTE THE WASTE - heute startet der Kinofilm von Valentin Thurn
http://www.youtube.com/watch?v=0WYi_mWrLic
http://tastethewaste.com
05.09.2011
Was ist mit Ressourcenschonung und Energieeffizienz in Deutschland? So wie es aussieht werden auch in diesem Jahr sämtliche Klimaschutzziele wieder verfehlt. Eine Kolumne von Fred Grimm, Autor von "Shopping hilft die Welt verbessern" über gute grüne Vorsätze - und das, was dazwischenkommt. http://www.schrotundkorn.de/2011/201109k01.php
"Alles, was von Somalia übrig ist, sind Landminen, Krieg und Hunger"
www.aerzte-ohne-grenzen.de
Die Castoren im Atommülllager Gorleben strahlen weit stärker
als bisher bekannt. Deshalb muss der für November geplante
Castor-Transport ins Wendland abgesagt werden.
Laut Campact überlegt die Landesregierung von
Ministerpräsident McAllister sogar, den Abstand zwischen
den Castoren und den Messgeräten
zu vergrößern, um die
Messwerte am Zwischenlager zu drücken
und damit den Transport
überhaupt möglich zu machen.
Unterzeichnen Sie den Appell an Ministerpräsident McAllister
und Umweltminister Röttgen!
22. August 2011
Heute beginnt die Weltwasserwoche in Stockholm.
Die interessanten Beiträge kann man direkt verfolgen:
http://www.worldwaterweek.org/
30.07.2011
Die Gesellschaft für bedrohte Völker ruft auf zur Initiative: Zehntausenden Menschen in Somalia droht der Hungertod. Helfer bemühen sich verzweifelt, möglichst viele Notleidende zu erreichen. Doch Somalia braucht nicht nur Hungerhilfe, sondern neue politische Initiativen, um den blutigen Bürgerkrieg zu beenden. Denn noch schlimmer als die Dürre ist der Krieg.
Folgen Sie dem Aufruf E-mail an
Catherine Ashton:
Die EU muss endlich handeln - Mehr Initiativen für ein Ende des Bürgerkrieges!

Frauen laufen durch die Wüste in Somalia,
Foto: Save the children/flickr
29.07.2011
Jakob von Uexküll, der Stifter des alternativen Nobelpreises und Gründer des Weltzukunftsrates sagt: "Die Ursache für Hunger ist nicht in erster Linie Nahrungsknappheit, sondern Armut und der mangelnde politische Einfluss der Armen. Es ist genug da, aber viele können es sich nicht leisten. Es gibt ein Menschenrecht auf Nahrung, aber das ist kaum irgendwo umgesetzt.
Drei Prozent weniger Fleischkonsum in den Industrieländern würde dazu führen, dass eine Milliarde Menschen weniger hungern. Allein das Futter für eine Katze in den USA braucht soviel Anbaufläche wie das Essen für einen Menschen in Costa Rica."
Die Preisträgerin des alternativen Nobelpreises Frances Moore-Lappé ist eine Aktivistin gegen den Welthunger und seine Ursachen. Hierbei vertritt sie das Konzept des „Food First“ bzw. der Ernährungssouveränität. Sie sagt, dass nicht der Mangel an Nahrung das Problem ist, sondern der Mangel an Demokratie.
Sie hat 18 Bücher veröffentlicht. Eines der letzten auf deutsch:
Packen wir's an! (Klarheit, Kreativität und Mut in einer verrückt gewordenen Welt) , J. Kamphausen Verlag, Bielefeld, 2009, ISBN 978-3-89901-178-4
23.07.2011
Laut Weltagrarbericht hungern fast eine Milliarde Menschen auf diesem Planeten, während ebenso viele an krankmachender Fettleibigkeit leiden.
2,3 Milliarden Tonnen Getreide werden weltweit geerntet, mehr als je zuvor. Doch nur 47 % dieser Ernte dienen der menschlichen Ernährung. Der Rest wird zu Tierfutter, Sprit und Industrierohstoff verarbeitet. Unser Ernährungs-System ist eine der wichtigsten Ursachen für den Klimawandel, das Artensterben, für Umweltvergiftung, Wasserknappheit, vermeidbare Krankheiten, Kinderarbeit, Armut und Ungerechtigkeit. Dieses System ist krank.
Der Weltagrarbericht ist unbequem und alarmierend, warnt vor Irrwegen und zeigt Lösungen auf. Diese Seite faßt seine wichtigsten Ergebnisse zusammen. Sie will vor allem zum Handeln anregen: www.weltagrarbericht.de
20.07.2011
Wir haben nur das, was wir sind,
nicht das was wir haben.
Schuhgröße 5,1 Hektar. Was hat es mit dieser Schuhgröße auf sich?
Antwort gibt der ökologische Fußabdruck - ein Indikator, mit dem der Konsum einer Nation oder einzelner Personen in Relation zu den natürlichen Ressourcen der ERde gesetzt werden kann. Durchschnittleich 5,1 Hektar verbraucht jeder in Deutschland lebende Mensch jährlich. Das entspricht etwa fünf Fussballfeldern. Würden alle Menschen so leben, bräuchten wir 2,8 Erden. Durch bewusstes Konsumverhalten lässt sich der persönliche Fußabdruck verkleinern. Doch auch Politik und Wirtschaft sind gefragt: Vorgaben und Anreize für einen ökologischen Lebensstil sind notwendig.
www.footprint-deutschland.de
07.07.2011
Egal was passiert!
Gib niemals auf und entwickle dein Herz!
Es gibt so viele Vorgaben in deinem Land,
die entwickeln den Verstand anstelle des Herzens.
Entwickle Mitgefühl.
Nicht nur für deine Freunde, sondern für jedes fühlende Wesen.
Entwickle Frieden! Entwickle Mitgefühl!
Ich sage es noch einmal: Gib niemals auf!
Egal was Passiert:
Gib niemals auf!
Dalai Lama
Pro Asyl schreibt:
Am 10. Juni tagten die Innenminister der Europäischen Union in Luxembourg, um über die Migrations- und Flüchtlingspolitik zu beraten. Die Beschlüsse sind erschreckend. Im Vordergrund steht nicht der Schutz von Flüchtlingen, sondern der Schutz der EU-Außengrenzen. Hierzu soll die Grenzschutzagentur Frontex weiter ausgebaut werden. Das Massensterben von Flüchtlingen im Mittelmeer wird noch nicht einmal erwähnt.
(Zu den Beschlüssen des Rates der Europäischen Union (engl.))
Während die EU ihre Abschottungspolitik vorantreibt, sitzen noch immer 11.000 vom UNHCR anerkannte Flüchtlinge in Nordafrika fest – 6000 etwa im tunesisch-libyschen Grenzgebiet. Dort liegt auch das Flüchtlingslager Choucha, in dem circa 4000 Flüchtlinge aus dem Sudan, aus Somalia, aus Eritrea, aus Nigeria, der Elfenbeinküste und anderen Ländern verzweifelt auf Hilfe hoffen. PRO ASYL veröffentlicht heute einen kurzen Film, in dem einige der Flüchtlinge selbst zu Wort kommen. Die Flüchtlinge haben eine Botschaft: „Bringt uns an einen Ort, wo wir unser Leben weiterführen können.“
Direkt zum Film auf www.proasyl.de
Aerzte Ohne Grenzen schreiben:
Menschen aus Afrika, die versuchen, aus Konfliktregionen und Armut in ein menschenwürdigeres Leben nach Europa zu fliehen, werden häufig bereits in Libyen festgenommen, misshandelt und erpresst. Schaffen sie es aufs Meer, werden sie von Booten der aus Europa finanzierten Grenzschutzbeamten aufgegriffen und zurück nach Libyen transportiert. Dort landen sie in Internierungslagern, wo sie gefoltert werden. Ich selbst kenne ihre leidvollen Geschichten von Besuchen in früheren Projekten von Ärzte ohne Grenzen in Malta und Patras. Momentan berichten unsere Mitarbeiter vor allem aus den Camps an der tunesisch-libyschen Grenze und aus Lampedusa: Die Bedingungen in den teilweise überfüllten Lagern sind inakzeptabel. Es fehlt an der grundlegendsten Ausstattung wie Decken und Hygieneutensilien, und mitunter ging sogar das Trinkwasser aus.
Die Europäische Union hat durch die italienischen Abkommen mit Machthaber Gaddafi zur Rückführung von Flüchtlingen und Migranten seit langem billigend in Kauf genommen, dass diese Abschiebungen institutionalisierte Folter bedeuten.
Für Ärzte ohne Grenzen ist diese Situation nicht hinnehmbar und so wandte sich unsere Organisation in einem in mehr als 13 europäischen Tageszeitungen veröffentlichten Brief an 13 Regierungschefs der EU. Während Tunesien und Ägypten allein rund 630.000 Flüchtlinge aus Libyen u.a. aufgenommen haben, schotten sich die EU-Länder weiter ab.
http://www.aerzte-ohne-grenzen.de/INTERNET/informieren/einsatzlaender/afrika/libyen/2011-05-libyen-evakuierte-kriegsverletzte-fotostory/index.html?pc=na&nl=2011-06-text
6.06.2011

Mai 2011: Vor der libyschen Küste sinkt ein Flüchtlingsschiff. 600 Menschen ertrinken. Der junge Somali Abdelrachman überlebt. Jetzt sitzt er in der Wüste im Flüchtlingslager "Choucha" an der tunesisch-libyschen Grenze fest – ohne Lebensperspektive. Er ist einer von 11.000 Flüchtlingen, für die der UNHCR händeringend ein Aufnahmeland sucht. Meist vergeblich: Deutschland und andere EU-Staaten haben bis heute nicht reagiert. Statt den Flüchtlingen zu helfen, schottet sich Europa ab.
Obwohl alle Möglichkeiten bestehen, Bootsflüchtlinge zu retten, werden die Men- schen auf dem Meer gnadenlos ihrem Schicksal überlassen Über 1.600 Schutzsuchende sind seit Anfang des Jahres im Mittelmeer gestorben – am 1. Juni kamen über 150 Bootsflüchtlinge ums Leben. Abdelrachman will trotzdem wieder in eines der maroden Schiffe nach Europa steigen. "Nach Somalia zurück kann ich nicht. Hierbleiben auch nicht. Lieber sterbe ich."
Pro Asyl:
Unterstützen Sie unseren Appell an den Präsidenten des Europäischen Rates,
Herman von Rompuy!
28.05.2011
Heute feiert Amnesty International seinen 50. Geburtstag! Kaum eine andere Organisation hat mit ehrenamtlich arbeitenden Gruppen für die Menschenrechte soviel erreicht wie Amnesty.
SEIT 50 JAHREN BEWEGEN GEWÖHNLICHE MENSCHEN AUSSERGEWÖHNLICHES. Das einzige, was Amnesty noch nicht gelungen ist, sich selber überflüssig zu machen. Über die aktuelle Menschenrechtssituation auf unserer Erde: www.amnesty.de
27.05.2011

Alles über Atomenergie und radioaktive Strahlung kann gut verständlich beim Umweltinstitut München nachgelesen werden:
http://umweltinstitut.org/radioaktivitat/allgemeines/atomenergie-und-radioaktive-strahlung-44.html
Auf dieser Homepage finden Sie auch alle Hinweise für die Demonstrationen in anderen großen Städten Deutschlands.
Durch Katharina Sheperd, (japanische Tuschmalerei) sind wir mit Hidefumi Suzuki in Kontakt gekommen. Er ist Dolmetscher und Übersetzer und wohnt in Norddeutschland. Der Japaner kommt ursprünglich aus Onagawa, wo ca. 70 % der Häuser durch den Tsunami zerstört wurden. Nach den offiziellen Zahlen am 29.04. sind die Toten und Vermissten auf ca. 1.300 korrigiert. Sehr wahrscheinlich haben von 10 000 Einwohnern 8.700 Menschen den Tsunami überlebt. Auch das Haus seiner Eltern und das Firmengebäude seines ältesten Bruders sind vollständig zerstört. Zum Glück konnten sich die Eltern und die Familie seines Bruders vor den Wassermassen retten und wurden von einer befreundeten Familie außerhalb der Tsunami-Zone aufgenommen.
Im April schrieb Herr Suzuki: "Die vielen Menschen aber in den Notunterkünften haben sehr wenig zum Essen. Gas-, Wasser- und Stromleitungen sind zerstört. Es gibt keine funktionierenden Heizungen. Und das bei Temperaturen nachts um den Gefrierpunkt. Auch Banken und Geschäfte in der Stadt sind zerstört." Herr Suzuki und seine Lebensgefährtin haben deshalb beschlossen, auf unkonventionellem Weg zu helfen. Sie haben ein separates Spendenkonto eingerichtet. Sie haben auf die Gründung einer Stiftung verzichtet, weil dadurch mehrere Monate für die Hilfe verloren gingen und außerdem auch Kosten entstünden. Deshalb können sie keine Spendenbescheinigung ausstellen.
Von den Veranstaltungen in St. Stephan konnten wir 1000 Euro und der Marienfeier im Weingarten 350 Euro überweisen.
Vor einigen Tagen schrieb Herr Suzuki nun, dass die Infrastruktur dort immer noch kaputt ist. Wasser und Strom gibt es erst teilweise. Ca. 1.900 Leute wohnen immer noch in den Notunterkünften. Wiederaufbau ist leider immer noch nicht in Sicht.
Ende April konnte er über 30 000 Euro an einen inzwischen gegründeten beratenden Ausschuss der Stadt Onagawa schicken. Sein Bruder gehört diesem Ausschuss an, der eng mit der Stadtverwaltung zusammen arbeitet, damit dieses Geld vor allem den Menschen, die immer noch in den Notunterkünften sind, für den Wiederaufbau ihrer Häuser und der Infrastuktur zu Gute kommt, sodass sie ihre Heimat nicht verlassen müssen.
Hier zwei japanische links um die Videos vor Ort zu sehen. Die Bilder sprechen für sich:
Momentaufnahme der Tsunami in Onagawa
http://www.yomiuri.co.jp/stream/m_news/vn110421_2.htm?from=tw
Onagawa am 12.04.
http://www.youtube.com/watch?v=j_yVD-jmlGk
Da in den Medien nur noch ab und zu von der radioaktiven Katastrophe in Fukushima berichtet wird, gehen praktisch keine Spenden für diese Menschen mehr ein. In unserer schnelllebigen Welt gehören die Japaner in Notunterkünften, die gerade nur ihr nacktes Leben gerettet haben, der Vergangenheit an.
Für Spenden, die zu 100% ankommen:
Jeder Betrag ist willkommen, denn jeder Euro hilft!
Die Daten für eine Überweisung sind:
Kontoinhaber Suzuki/Paetow
Konto Nr.: 1397 905 116
BLZ: 200 505 50
Hamburger Sparkasse
Verwendungszweck: Spende Onagawa
Für die Überweisung aus dem Ausland folgende Daten:
IBAN: DE 29 2005 0550 1397 9051 16 BIC: HASPDEHHXXX
Neve shalom - Wahat al-Salam
Oase des Friedens

Das an der Autobahn Tel Aviv-Jerusalem oberhalb von Latroun gelegene Dorf wurde von Juden und Arabern gemeinsam aufgebaut. Sie zeigen, dass Juden und Palästinenser in guter Nachbarschaft friedlich zusammen leben können. Sie setzen sich miteinander für Gleichberechtigung und Verständigung zwischen beiden Völkern ein.
In ihrer konsequent zweisprachigen sechsklassigen Grundschule mit Kindergarten und Mittelstufe vermitteln sie Kindern aus dem Dorf und der Umgebung Zugang zu beiden Kulturen und deren Wertschätzung. http://nswas.org/
Das Wissen um unsere Ganzheit bedeutet zu verstehen,
dass jeder einzelne Mensch vom heutigen Ungleichgewicht
auf unserer Erde betroffen ist, und gleichsam
zu einem neuen Gleichgewicht beitragen kann.
Denn jeder Gedanke, jede Handlung
wirkt sich auf das Gesamtbewusstsein aus,
und das wiederum formt die Welt mit.
26. April 2011
26. April 1986, 01:26 Uhr, Tschernobyl, Atomkraftwerk, Reaktor Nummer 4. Ein Test wird zur Katastrophe. Eine Kettenreaktion gerät außer Kontrolle. Das Personal versucht die Notabschaltung zu spät. Der Reaktor explodiert.
Im greenpeace magazin Mai-Juni gibt es eine Beilage, in der jedes deutsche Atomkraftwerk aufgeführt ist mit Sicherheitsmängeln etc. Es ist erschreckend wie viele Störfälle es insgesamt gab, meistens auf menschliches Versagen zurückzuführen. Greenpeace kommt zu dem Schluss, dass alle 17 Atomkraftwerke in Deutschland gefährliche Zeitbomben sind.
Ich frage mich, wenn die Gefahr in dem hochtechnisierten Deutschland so enorm ist, wie mögen die Zustände der Atomkraftwerke in Schwellenländern und der dritten Welt sein?
Das Greenpeace-Energieszenario "Klimaschutz - Plan B" zeigt, dass der vollständige Atomausstieg bis zum Jahr 2015 machbar ist, ohne die Versorgungssicherheit und die Klimaschutzziele zu gefährden.
Wussten Sie, dass die Atomstromproduktion zwischen 1970 und 2010 in Höhe von 186 Milliarden Euro vom Staat (mit Steuergeldern) gefördert wurde?
Die Stromkonzerne und ihnen nahestehende Politiker warnen vor den hohen Kosten der Energiewende. Doch in Wahrheit sind Wind- und Wasserkraft schon heute billiger als Atom und Kohle, zeigt eine Studie von:
greenpeace-energy.de/service/news/
Die Welt zu durchschauen, sie zu verachten, mag großer Denker Sache sein. Mir aber liegt einzig daran,die Welt lieben zu können, sie und mich und alle Wesen mit Liebe und Bewunderung und Ehrfurcht betrachten zu können.
Je weniger ich an unsere Zeit glauben kann, je mehr ich das Menschentum verkommen und verdorren zu sehen meine, desto weniger stelle ich diesem Verfall die Revolution entgegen, und desto mehr glaube ich an die Magie der Liebe.
Fühle mit allem Leid der Welt, aber richte deine Kräfte nicht dorthin, wo du machtlos bist, sondern zum Nächsten, dem du helfen, den du lieben und erfreuen kannst.
Hermann Hesse
05.04.2011
Gestern wurde der Friedensaktivist, Theaterdirektor und Schauspieler Juliano Mer Khamis im Flüchtlingslager Jenin im Westjordanland erschossen. Die Täter sollen Palästinenser gewesen sein, aber das sind bis lang nur Vermutungen.
Wer Juliano Mer Khamis war und was er getan hat, dazu ein Portrait von Igal Avidan aus dem Jahr 2007 zum Hören und Lesen:
http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/leben/-/id=7693900/property=download/nid=660174/19n7mq7/swr2-leben-20110405.pdf
21.03.2011
"Die dreifache Not des japanischen Volkes erinnert uns daran, wie dringlich es ist, ganz neue Wege zu gehen, die unser Bewusstsein, unser Mitfühlen und unser praktisches Handeln grundlegend wandeln.
Das gleiche gilt für die mächtigen und notwendigen Umwälzungen im Nahen Osten und in den arabischen Staaten, ebenso wie für viele betroffene Regionen weltweit.
Die Wandlung von sozialer Not, von alltäglichen und politischen Konflikten in gemeinsame Lösungen, die über den Tag hinaus allen dienen, diesem Ziel dient die Tagung "Konflikttransformation und Mystik³ in Würzburg vom 29. April bis 1. Mai Mehr Info´s unter: www.konflikt-mystik.de
16.03.2011
Von Hans-Josef Fell MdB,
Sprecher für Energie der Bundestagsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen:
"Die verheerende humanitäre und nukleare Katastrophe in Japan hat die Welt nachhaltig verändert. Selbst die Bundesregierung hat mit ihren Vorschlägen erkannt, dass eine Rückkehr zu „business as usual“ so nicht möglich ist. Doch was wir jetzt brauchen, ist ein völlig neuer Entwurf für die weltweite Energieversorgung.
Einen Vorschlag für die weltweite Systemumstellung liefern zwei renommierte US-Universitäten. Die Professoren Mark Z. Jacobson (Stanford University) und Mark A. DeLucchi (Davis University) haben einen Plan für eine emissionsfreie Welt für die Erde vorgelegt, der aufzeigt, dass die Umstellung auf eine globale Vollversorgung mit Erneuerbaren Energien bis 2030 technologisch und industriell machbar und ökonomisch sinnvoll ist.
Es liegt nun an der Bundesregierung, der Europäischen Union sowie den weltweiten Regierungen die notwendigen Schritte hin zu diesem Systemwandel zügig anzugehen."
Link zu Delucchi, Jacobson (Energy Policy, 2010) 100% WWS power for world, part I : http://www.hans-josef-fell.de/content/index.php?option=com_docman&task=doc_download&gid=510&Itemid=108
Link zu Delucchi, Jacobson (Energy Policy, 2010) 100% WWS power for world, part II.pdf
http://www.hans-josef-fell.de/content/index.php?option=com_docman&task=doc_download&gid=511&Itemid=108
Link zum Artikel „Plan für eine emissionsfreie Welt bis 2030“ im Spektrum der Wissenschaft: http://www.hans-josef-fell.de/content/index.php?option=com_docman&task=doc_download&gid=343&Itemid=108
09.03.2011
Eine Mitteilung von Campact.de:
Vor drei Wochen kippte die EU die Nulltoleranz für nicht zugelassene Gentechnik in Futtermitteln. An diesen Erfolg will die Gentechnik-Lobby jetzt anknüpfen: Auch Saatgut soll in Deutschland künftig mit gentechnisch manipulierten Samen verunreinigt sein dürfen. Gentechnik würde sich dadurch unkontrolliert verbreiten - und in unserem Essen landen.
Nächste Woche Freitag stimmt der Bundesrat über den Antrag mehrerer Bundesländer ab. Dagegen stellen sich bisher nur Nordrhein-Westfalen und das Saarland. Jetzt müssen die Ministerpräsidenten der übrigen Länder unseren Protest zu spüren bekommen. Fordern Sie von Ihrem Landeschef, gegen Gentechnik im Saatgut zu stimmen!
Appellieren Sie an Horst Seehofer!
Vorangetrieben wird der Antrag von den Agrarministern aus Baden-Württemberg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Sie wollen die Bundesregierung dazu drängen, die staatlichen Kontrollen von Gentechnik im Saatgut massiv zu verwässern. Wenn in jeder Saat gentechnisch manipulierte Samen enthalten sein dürfen, ist dies das Ende der gentechnikfreien Landwirtschaft. Wir Verbraucher/innen könnten nicht mehr entscheiden, ob Gentechnik bei uns auf dem Teller landet oder nicht.
08.03.2011
In der Abwehr von Flüchtlingen haben die europäischen Staaten jahrelang mit dem Diktator Gaddafi schamlos zusammen gearbeitet. Jetzt sind Tausende Menschen auf der Flucht – die Situation spitzt sich dramatisch zu. Die Bundesregierung muss umgehend handeln!
PRO ASYL und medico international wenden sich in einem gemeinsamer Appell an die Bundeskanzlerin und fordern eine koordinierte europäische Flüchtlingsinitiative angesichts der anhaltenden Gewalt in Libyen. Unterstützen Sie den Appell: Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
Antonio Guterres, der UN- Flüchtlingskommissar, appellierte am 1. März 2011 „an alle Nachbarregierungen in Nordafrika und Europa, die Grenzen über Land, Luft oder See offen zu halten für Menschen, die aus Libyen fliehen müssen. Alle Menschen, die Libyen verlassen, sollten ohne jegliche Diskriminierung und ungeachtet ihrer Herkunft Unterstützung erhalten.”
Bitte setzen Sie sich dafür ein,
- dass die über 11.000 von UNHCR in Libyen registrierten Flüchtlinge gerettet, evakuiert und in Europa aufgenommen werden – ein Teil auch in Deutschland.
- dass zügig eine solidarische und menschenwürdige Aufnahme von Flüchtlingen in Europa organisiert wird. Keinesfalls dürfen Flüchtlingsboote auf dem Meer zurückgewiesen oder abgedrängt werden.
- dass Tunesien und Ägypten jede erdenkliche Hilfe erhalten, um Flüchtende zu versorgen.
Mit freundlichen Grüßen
Die Schülerinitiative Plant-for-the-Planet wurde 2007 von dem damals neunjährigen Schüler Felix Finkbeiner ins Leben gerufen. Den ausschlaggebenden Impuls für die Idee von Plant-for-the-Planet erhielt Felix, als er sich für ein Referat zum Thema Klimawandel vorbereitete. Während seiner Recherche stieß er auf die kenianische Friedensnobelpreisträgerin Wangari Maathai , die mit ihrer Bewegung „The Green Belt Movement“ ca. 30 Millionen Bäume in Afrika pflanzte. Am Ende seines Referats entwarf Felix die Vision, dass Kinder in jedem Land 1 Million Bäume pflanzen könnten. Zum Start der Initiative wurde der erste Baum am 28. März 2007 an Felix' Schule gepflanzt. Schüler in Bayern und in ganz Deutschland griffen die Idee auf und im April folgten weitere Pflanzungen. Nach einem Jahr waren 150.000 Bäume gepflanzt. 2008 wurde Felix bei der internationalen UNEP TUNZA Kinderkonferenz in den UNEP-Kindervorstand gewählt. Das Ziel ist weltweit 205.000.000 Bäume zu pflanzen, wovon bis jetzt bereits 1.048.169 Bäume gepflanzt worden und 1.399.467 Bäume versprochen sind (Stand: August 2010).
Felix und die Kinder der Schülerinitiative Plant-for-the-Planet eröffnen auf Einladung der UNFF das Internationale Jahr der Wälder 2011 mit einer Rede in New York.
http://www.youtube.com/watch?feature=iv&v=tGLtkbaeupI&annotation_id=annotation_118670
Die Suchmaschine www.ixquick.com wurde mit dem ersten EUROPÄISCHEN DATENSCHUTZ GÜTESIEGEL ausgezeichnet. Die einzige Suchmaschine, die Ihre IP-Adresse nicht speichert.
900 Millionen Menschen hungern. Es wäre genug da. Alles was weggeworfen wird bevor es den
Verbraucher erreicht, könnte 3 Milliarden Menschen ernähren, und gäbe eine LKWkette von Mitteleuropa über die Seidenstraße bis nach China.
Frisch auf den Müll
Die globale Lebensmittelverschwendung
ein Film von Valentin Thurn
Mehr als die Hälfte unserer Lebensmittel landet im Müll! Das meiste schon auf dem Weg vom Acker in den Laden, bevor es unseren Esstisch überhaupt erreicht: jeder zweite Kopfsalat, jede zweite Kartoffel — und jedes fünfte Brot, das entspricht etwa 500.000 LKW-Ladungen.
Siehe http://tastethewaste.com/info/film.
Die Uraufführung des Kino-Dokumentarfilms “Taste The Waste - Die globale Lebensmittelverschwendung” (90 Minuten) wird am 18. Februar 2011 im “Kulinarischen Kino” der Berlinale sein. Das Screening im Rahmen der Reihe “Youth Food Cinema” ist nur für geladene Gäste, aber am folgenden Tag wird es eine zusätzliche Vorführung geben: Am Publikumstag der Berlinale, dem 19. Februar, gemeinsam mit der Sektion “Generation”, um 10.30 Uhr im Kino 1 des Haus der Kulturen der Welt.
"Keine Macht und kein Gott kann dem Individuum die Verantwortung abnehmen, sich zu engagieren", sagt Stéphane Hessel, 93 Jahre alt in einer kleinen Protestschrift in Frankreich:
Empört euch!
Der KZ-Überlebende begeistert damit die Franzosen. Ein kleiner Aufsatz, der Renner in den französischen Buchläden und z.T. Supermärkten wird für drei Euro schon fast eine Million mal verkauft. Der ursprüngliche protestantisch/jüdische Berliner sagt von sich, dass er im Herzen immer noch ein Berliner sei und der sei eben etwas frech. Er protestiert gegen Ungleichheit, Finanzkapital, Fremdenhass. und die Besetzung Israels palästinensischer Gebiete. Der temperamentvolle Veteran der Résistance wiederholt in seiner Schrift, was er öffentlich lächelnd mit entwaffnender Fröhlichkeit in einer Weise vertritt, dass ihn Alt und Jung bewundern.
Josef Beuys: "Das Mysterium findet
am Hauptbahnhof statt".
"Das heilsame Halleluja von Händel findet
in der Cafeteria des Supermarkts statt": http://www.youtube.com/watch?v=SXh7JR9oKVE |